Schwinger der Woche: Interview Reichmuth

Der Zuger Pirmin Reichmuth wurde zum Schwinger der Woche ernannt. Im Interview beantwortet er die Fragen vom SCHLUSSGANG.
Pirmin Reichmuth (oben, gegen Joel Wicki) ist der aktuelle Schwinger der Woche. (Foto: Barbara Loosli)

Pirmin Reichmuth, wie blicken sie auf den Brünig-Schwinget zurück fünf Tage nach dem grossartigen Erfolg?
Pirmin Reichmuth: Es ist natürlich ein sehr schöner Erfolg, den ich feiern durfte. Ich habe aber versucht den Tag abzuhacken, die guten Gefühle mitzunehmen, aber auch nicht zu euphorisch zu werden.

Wie haben Sie den Wettkampf erlebt?
Reichmuth: Es war wichtig für mich, dass ich in einen Lauf gekommen bin. Das gibt mir Mumm für die nächsten Aufgaben. Auch die Erkenntnis gegen Schwinger, die eher defensiv eingestellt waren, gewonnen zu haben, hilft.

Die Ausgangslage vor dem Schlussgang war klar. Wie haben Sie sich darauf eingestellt?
Reichmuth: Ich kenne Joel Wicki in der Zwischenzeit aus gemeinsamen Trainings oder Paarungen in den Wettkämpfen gut. Es war mein Ziel in den ersten Minuten mitzuschwingen, aber mit der Einstellung, gegen Ende des Ganges nichts mehr zu riskieren.

MIt vier Kranzfestsiegen sind Sie ein Königskandidat, für viele gar DER grösste Favorit. Wie gehen Sie damit um?
Reichmuth: Ich möchte das Eidgenössische Schwingfest wie ein normales Schwingfest anschauen. Bisher ist das gut gelungen. Wichtig ist, dass ich mir nicht zu viel Druck auferlege.

Wie bereiten Sie sich auf das ESAF vor?
Reichmuth: Am 3. August bestreite ich den Klewenalp-Schwinget. Den Sörenberg-Schwinget lasse ich aus. Danach möchte ich mit gezielten Trainings vorbereiten. Je näher das ESAF rückt desto weniger intensiv.

Zum Abschluss noch eine Frage zum ESAF. Wie wirkt sich der Heimvorteil aus?
Reichmuth: Sicherlich die Anreise und der kurze Heimweg am Samstagabend sind von Vorteil. Es ist sehr gut, dass ich am Freitag- und Samstagabend im eigenen Bett schlafen kann.

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Manuel Röösli

Redaktionsleitung

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