Schwinger der Woche: Interview Sempach

Dank fünf Siegen, davon drei gegen Eidgenossen, und einem Gestellten im Schlussgang hat sich Matthias Sempach in eindrücklicher Manier den Sieg am Oberaargauischen Schwingfest gesichert. Der SCHLUSSGANG ernannte ihn zum Schwinger der Woche und heute folgt das Interview.
Matthias Sempach mit Sohn Henry nach dem Sieg am Oberaarauischen Schwingfest in Niederbipp. (Foto: Rolf Eicher)

Matthias Sempach, ein unglaubliches Oberaargauisches geht zu Ende. Wie lautet das Fazit?
Matthias Sempach: Ja, das war wirklich ein spezieller Tag für mich. Ich bin natürlich mit meiner Leistung sehr zufrieden und auch stolz auf mein Notenblatt, welches sich sicher sehen lässt.

Wie gingen Sie in den Schlussgang?
Sempach: Bereits wie Vorjahr habe ich auch heuer gewusst, dass ein Gestellter reicht. Ich entschuldige mich beim zahlreichen Publikum für die eher defensive Schwingweise, aber Kilian Wenger ist so gefährlich, dass ich nichts riskieren wollte.

Der siebte Sieg am Oberaargauer macht sicher auch glücklich, oder?
Sempach: Natürlich. Das ist ein spezielles und sehr erfreuliches Gefühl, sich Rekordsieger vom Oberaargauischen Schwingfest nennen zu dürfen. Solche Erfolge sind nicht alltäglich.

Ihr Bruder ist heute abgetreten. Was sagen Sie dazu?
Sempach: Er ist eine wichtige Person in meiner schwingerischen Laufbahn. Selber bedaure ich es natürlich sehr, dass er von Verletzungen gestoppt wurde und selber nicht die Erfolge, die möglich gewesen waren, erreichen konnte.

Wie geht es nun bei Ihnen weiter?
Sempach: Ich hoffe natürlich sehr, dass ich die Form und dieses Resultat an die nächsten Feste mitnehmen kann. Die Berg- und Teilverbandsfeste sowie der Unspunnen-Schwinget haben natürlich eine grosse Bedeutung.

Interview aufgezeichnet von Platz-Interview in Niederbipp! Zum Zeitpunkt des Interviews war die Verletzung von Matthias Sempach noch nicht bekannt. Wie lange der Schwingerkönig von 2013 fehlen wird, ist unbekannt.

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