Schwinger der Woche: Interview Steffen

Der Emmentaler Konrad Steffen in Diensten des Team Bern schoss am Schwinger- Fussballturnier in Schönenwerd am meisten Tore. Gemeinsam mit dem besten Torhüter Markus Spörri erhielt er eine spezielle Ehrung.
Konrad Steffen (untere Reihe vierter von links) mit dem siegreichen Team Bern. (Bild: Pascale Alpiger)

Konrad Steffen, was für eine Bedeutung hat das Schwinger- Fussballturnier?
Steffen: Der Spass steht nach einer langen Saison im Sägemehl im Vordergrund. Man merkte aber, dass alle fünf Teams motiviert waren, Punkte zu holen und das Niveau entsprechend hoch war.

Hattet Ihr euch noch speziell auf das Turnier vorbereitet?
Steffen: Ja, wir absolvierten zwei Vorbereitungsspiel gegen Junioren-Team als Vorbereitung auf den 13. Oktober.

Das Berner Team war heuer auffallend mit vielen jungen Spielern bestückt.
Steffen: Es hat eine Verjüngung stattgefunden. Waren früher bekannte Namen wie Schwingerkönig Matthias Glarner, Florian Gnägi oder Christian Stucki dabei, so war am Turnier 2018 der älteste Spieler mit Jahrgang 1993 gerade mal 25ig. Zudem haben wir mit Thomas Inniger einen neuen Kapitän.

Ihnen glückten gleich fünf Tore. Spielten Sie in früheren Jahren in einen Juniorenabteilug?
Steffen: Nein, lediglich Daheim. Wir sind jedoch eine polysportive Familie. Auch im Schwingklub gehören als Ausgleich Sportarten wie Fussball oder Unihockey dazu.

Sie sprechen ihre Familie an. Eine ziemlich schwingsportbessesene Einheit.
Steffen: Am Fussballturnier spielten auch meine Cousins Loris und Patrick mit. Sie schwingen wie auch meine Zwillingsbrüder  Gustav und Valentin. Ferner ist Eidgenosse Damian Gehrig ein Cousin von mir.

Wie bilanzieren Sie die Saison 2018 im Sägemehl?
Steffen: Mir gelang ein Kranzgewinn, am Mittelländischen Schwingfest in Habstetten. Es war ein verhaltene Start in die Gauverbandssaison. Obwohl an den Bergfesten und am Berner Kantonalen kein Kranzgewinn mehr dazukam, lief es mir in der zweiten Saisonhälfte besser.

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Jakob Heer

Redaktion

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