Schwinger der Woche: Interview Strebel

Dank seinem ersten Kranzfestsieg wurde Joel Strebel zum Schwinger der Woche gewählt. Im Interview gibt er Auskunft über sein Befinden.
Joel Strebel (oben, gegen Johann Scherrer) sicherte sich seinen ersten Kranzfestsieg am Solothurner Kantonalfest. (Foto: David Sigg)

Wie fühlen Sie sich nach einer Woche als neuer Kranzfestsieger?
Joel Strebel: Das Gefühl ist speziell, ich habs noch gar nicht richtig realisiert oder verarbeitet, weil das Training ja normal weitergeht.

Haben Sie mit dem ersten Kranzfestsieg in Zuchwil ihr Traumziel für diese Saison erreicht?
Strebel: Nein, ein solches Ziel habe ich mir überhaupt nicht vorgenommen. Nach der Schulteroperation im Frühling 2018 war mein grösstes Ziel, mich mit Kranzgewinnen fürs Eidgenössische in Zug zu qualifizieren.

Wie erklären Sie sich den Leistungssprung?
Strebel: Ich konnte seit November 2018 immer optimal trainieren mit zwei bis drei Schwingereinheiten und zwei Einheiten Krafttraining pro Woche.

Haben Sie im Training etwas umgestellt?
Strebel: Nein, aber ich konnte verletzungsfrei trainieren. Das war entscheidend für meine Entwicklung.

Wo besuchten Sie im Winter Schwingertrainings?
Strebel: Nebst Klubtrainings im Freiamt und Kadertraining im Kanton und Teilverband war ich einmal pro Woche in Einsiedeln, wo viele Schwyzer Eidgenossen trainieren. Da geht jeweils ein anderer Wind. Das war zu Beginn sehr hart, brachte mich aber enorm weiter.

Mit Rigi und Weissenstein haben Sie noch zwei Bergfeste vor sich. Welches Ziel verfolgen Sie?
Strebel: Da will ich natürlich meinen ersten Bergkranz gewinnen. Aber auch am Nordostschweizerischen strebe ich als Gast den Kranzgewinn an.

Was ist am Eidgenössischen für die Nordwestschweiz möglich?
Strebel: Vor drei Jahren in Estavayer hielten wir lange an der Spitze mit. Das ist auch diesmal möglich. Fünf bis sechs Kränze sollte es für uns geben. Wir haben ein junges, starkes Team.

Im Artikel erwähnt: 

Wolfgang Rytz

Redaktion

Kommentare