Schwinger der Woche: Interview Stucki

Mit fünf Plattwürfen und einem Gestellten setzte sich Christian Stucki am Hallenschwinget in Thörigen souverän durch. Im Interview als Schwinger der Woche gibt er Auskunft.
Christian Stucki (links) im Schlussgang am vergangenen Sonntag in Thörigen gegen Matthias Aeschbacher. (Foto: Adrian Schär)

Christian Stucki, es läuft bei Ihnen ...
Christian Stucki: Ich kann mich nicht beklagen. An den Hallenfesten in Büren und Thörigen konnte ich gewinnen, was natürlich sehr erfreulich ist. Ich bin zufrieden mit dem Start. Es gibt aber sicher noch einige Punkte, die noch verbessern kann. Aber das ist normal.

Wie haben Sie das Fest in Thörigen erlebt?
Stucki: Weil ich eine Woche zuvor am Rangschwinget in Grenchen wegen einer Entzündung im Rücken nicht antreten konnte, war der Anlass in Thörigen schon wichtig für mich. Ich schaue sicher auf ein positiv verlaufenes Schwingfest zurück.

Zwei Mal traten Sie gegen Matthias Aeschbacher an. Wie sind Sie in den Schlussgang gegangen?
Stucki: Ich wollte angreifen und mein Ziel war es zu gewinnen. Ich habe mir vor dem Gang zwei, drei Sachen vorgenommen und diese konnte ich auch für mich erfüllen. Die Einsätze an den Hallenfesten sind jeweils nicht so einfach, weil man sicherlich weniger Platz als draussen hat. 

Nach den Rücktritten von Matthias Sempach und Matthias Siegenthaler sowie der Verletzung von Matthias Glarner sind die Augen im Kanton Bern noch mehr auf Sie gerichtet. Wie gehen Sie damit um?
Stucki: Bis jetzt spüre ich keinen Druck und mache mir diesen auch nicht. In den letzten zehn Jahren wurde jeweils auch schon auf mich geschaut. Deshalb schaue ich dieses Thema ziemlich pragmatisch an und lasse mich nicht stressen. "Gäng wie gäng" würde ich sagen.

2019 steht das ESAF zwar im Fokus. Wie wichtig sind Ihnen die übrigen Kranzfeste?
Stucki: Die Kranzfeste vor dem ESAF sind sicher auch sehr wichtig. Mit guten Resultaten kann man sich Selbstvertrauen holen und auch für den Verlauf der Saison sind die Anlässe von grosser Wichtigkeit.

Gibt es neben dem ESAF 2019 ein Fest, welches Sie besonders im Plan haben?
Stucki: Ich denke da sticht das Seeländische Schwingfest in Lyss, meiner Wohngemeinde, heraus. Ich wohne nur rund 800 Meter vom Festplatz entfernt und bin mit dem Fahrrad in 3 Minuten auf dem Festgelände. Das ist sicherlich speziell für mich und ich freue mich bereits auf den Einsatz in der Heimat.

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Manuel Röösli

Redaktionsleitung

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