Schwinger der Woche: Interview Stucki

Schwingerkönig Christian Stucki ist nach dem ESAF der logische Schwinger der Woche. Das Interview mit dem Schwinger der Woche haben wir für einmal bereits am Tag seines Erfolges aufgenommen.
Christian Stucki kurz nach seinem grössten Erfolg der Laufbahn. (Foto: swiss-image.ch)
Was waren Ihre Gedanken unmittelbar nach dem Sieg?
Christian Stucki: Zuerst war ich nicht sicher, weil der Kampfrichter nicht klar reagierte. Dann war die Freude riesig. Im zweiten ESAF-Schlussgang hats endlich geklappt. Die Genugtuung ist riesengross.
 
Mit dem Schwinger-Grand-Slam haben Sie nun alles erreicht. Ist jetzt der Rücktritt ein Thema?
Stucki: Bei Verletzungen hatte ich auch schon Rücktrittsgedanken. Aber grundsätzlich will ich noch bis zum Eidgenössischen 2022 in Pratteln weiterschwingen.
 
Warum hat sich entgegen der Prognosen wieder ein Berner durchgesetzt?
Stucki: (lacht) Man darf uns Berner nie abschreiben. Nach drei Königstiteln war die Aufgabe schwierig. Aber mit einem tollen Teamgeist ist uns dies gelungen
 
Sie hatten ein schwieriges Pensum. Ärgerten Sie sich nicht über die harte Einteilung?
Stucki: Da muss man durch, wenn man Schwingerkönig werden will. Es ist mir als König wohler mit einem solchen Notenblatt.
 
Wie wirkte sich Ihre Knieverletzung auf Zug aus?
Stucki: Dank Magglingen hatte ich einen idealen Aufbau mit vier bis fünf Trainings und Therapien pro Woche. Ich hatte vor Zug wenig Wettkämpfe und war damit gut ausgeruht. Das war vielleicht sogar ein Vorteil.
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Wolfgang Rytz

Redaktion

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