Schwinger der Woche: Interview Wenger

Kilian Wenger wurde zum Schwinger der Woche gewählt. Im Interview gibt er Auskunft zu schwingerischen Fragen und sagt auch, wieso der Nationalsport im Moment nur sekundär für ihn ist.
Kilian Wenger ist der aktuelle Schwinger der Woche. (Foto: Barbara Loosli)

Kilian Wenger, ein perfekter Saisonstart mit dem Sieg in Frutigen. Wie haben Sie den Wettkampf erlebt?
Kilian Wenger: Ich bin sehr zufrieden mit dem Fest. Einzig beim gestellten Gang gegen Patrick Gobeli hätte ich mir den Verlauf etwas anders gewünscht.

Wie ging es mit den kalten Temperaturen?
Wenger: Es war nicht angenehmen. Es machte daher auch keinen Sinn zu viel zu riskieren. Bei solchen Temperaturen ist es schwierig zu Schwingen.

Haben Sie sich für 2019 bereits Ziele gesetzt?
Wenger: Der grösste Sieg des Jahres ist für mich die Geburt meiner Tochter. Im Moment ist Sie das wichtigste in meinem Leben. Da sind auch die sportlichen Erfolge sekundär.

Und trotzdem steht 2019 das Eidgenössische Schwingfest vor der Tür ...
Wenger: Natürlich ist das Eidgenössische Schwingfest in meinem Hinterkopf. Ich nehme aber Fest zu Fest und lasse mich nicht unter Druck setzen. Besonders freue ich mich auf das Luzerner Kantonalschwingfest, bei dem ich als Gast antreten kann.

Wie haben Sie sich im Winter vorbereitet?
Wenger: Es lief eigentlich alles wie gehabt ab. Es ist schön, dass ich körperlich gut im Schuss bin. Ich hoffe, dass ich ohne Verletzungen durch die Saison komme.

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Werner Frattini

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