Schwinger der Woche: Interview Wicki

Nach seinem starken Auftritt auf dem Stoos wurde der Luzerner Joel Wicki zum Schwinger der Woche ernannt. Wie gewohnt erscheint zum Abschluss der Woche das Interview mit dem nun zweifachen Stoos-Sieger, welches im Anschluss an den Schlussgang aufgenommen wurde.
Joel Wicki (oben) benötigte im Schlussgang gegen Sven Schurtenberger nur 50 Sekunden zur Entscheidung. (Foto: Tobias Meyer)

Joel Wicki, wie haben Sie den Schlussgang erlebt?
Joel Wicki: Sven Schurtenberger und ich kennen uns aus gemeinsamen Trainings gut. Es sind immer harte Fights gegen ihn. Wir pushen uns gegenseitig. 

War ein Gestellter im Hinterkopf?
Wicki: Natürlich kannte ich die Ausgangslage. Aber es ist nicht meine Art von Anfang an zu taktieren. Wäre die Zeit weiter fortgeschritten gewesen im Schlussgang, wäre es vielleicht zum Thema geworden auf Unentschieden zu schwingen. Aber nicht am Anfang.

Der Stoos-Schwinget scheint Ihnen zu liegen!
Wicki: Es macht mich im Moment schon etwas sprachlos. Es ist schön den Stoos-Schwinget zum zweiten Mal gewonnen zu haben.

War der Sieg Ihr Tagesziel?
Wicki: Ich hätte nicht damit gerechnet, dass es heute nach dem Mammutprogramm in den letzten Wochen (6 Feste in 6 Wochen) so gut aufgeht. Natürlich habe ich mir erhofft, dass es gut läuft. Aber mit dem Tagessieg kann man nie rechnen, denn es muss so viel zusammenpassen.

Ihre Müdigkeit war nicht erkennbar ...
Wicki: ... ich selber habe es schon gemerkt. Es war von Vorteil, dass ich die Gänge schnell gewinnen konnte und so sparte ich auch noch ein wenig Kraft.

Was folgt nun?
Wicki: Jetzt bin ich froh, dass ich in den nächsten drei Wochen zuerst einmal die Wettkampfpause geniessen kann. Im Vordergrund steht jetzt die Erholung und das Training. Danach freue ich mich wieder auf die Wettkämpfe.

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Manuel Röösli

Redaktionsleitung

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