Schwinger der Woche: Inti Mike Müllestein

Bereits am ersten Wochenende der neuen Kranzfestsaison gab es durch Mike Müllestein einen frischen Kranzfestsieger. Der 26-Jährige feierte am Schwyzer Kantonalen in Küssnacht seinen bislang grössten Erfolg. Im Schlussgang besiegte er Florian Ulrich.
Mike Müllestein auf den Schultern von Philipp (links) und Adi Laimbacher. (Bild: Alois Omlin)

Mike Müllestein, mit welchen Gedanken sind Sie am Morgen nach Küssnacht angereist?
Mike Müllestein: Grosse Gedanken machte ich mir keine. Das Ziel war, einen guten Wettkampf zu zeigen und der Kranzgewinn.

Ab wann spürten Sie, dass heute mehr als der Kranz möglich ist?
Müllestein: Nach dem Sieg im fünften Gang über Christian Schuler kamen erstmals Gedanken über einen möglichen, ersten Kranzfestsieg auf.

Im Schlussgang gib es sehr schnell. War dies Ihre Taktik?
Müllestein: Nein, eigentlich wollte ich abwarten. Doch beim Grifffassen hatte ich ein gutes Gefühl. Da sagte zu mir: entweder jetzt oder nie. Dies ist aufgegangen, ich konnte im ersten Zug den Sieg realisieren.

Kannten Sie Ihren Gegner?
Müllestein: Florian Ulrich ist ursprünglich wie ich auch vom Mythenverband. Ich kenne ihn von früher vom gemeinsamen Training im Schwingkeller. Im Sägemehl begegneten wir uns in letzter Zeit jedoch nicht mehr.

Ist der Sieg von Küssnacht die Entschädigung nach den vielen Verletzungen?
Müllestein: Ich hatte schon oft mit Verletzungen zu tun. Verletzungen an den Bändern, an der Schulter und am Schlüsselbein warfen mich immer wieder zurück. So musste ich am letzten Eidgenössischen in Burgdorf den Wettkampf nach zwei Gängen aufgeben. Diesen Winter konnte ich beschwerdefrei trainieren – ich wünsche mir, dass dies so bleibt.  

Was passiert mit Siegermuni „König“?
Müllestein: Den Muni nahm ich mit. Er kommt auf den Betrieb meines Onkels Alex auf der Maur.

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