Schwinger der Woche: Inti Schurtenberger

Nach seinem Sieg am Schwyzer Kantonalschwingfest als erster Luzerner seit 67 Jahren wurde Sven Schurtenberger zum Schwinger der Woche ernannt. Heute das Interview mit dem in der Zwischenzeit fünffachen Kranzfestsieger.
Sven Schurtenberger (hinten) bezwang am Schwyzer Ehrentag im Schlussgang Überraschungsmann Joel Kessler. (Foto: Tobias Meyer)

Sven Schurtenberger, wie haben Sie Ihren fünften Kranzfestsieg erlebt?
Sven Schurtenberger: Heute ist es mir sehr gut gelaufen und ich konnte gut Schwingen. Trotz starker Gegnerschaft kam ich meist auch schnell zu den Siegen, das ist natürlich ein tolles Gefühl.

Und sie haben wieder einmal einen Schlussgang gewonnen ...
Schurtenberger: ... Das tut sehr gut. Zuletzt habe ich drei Mal einen Kranzfest-Schlussgang verloren, daher fühlt es sich sehr gut an wieder einmal zuoberst zu stehen.

Welches war das Schlüsselerlebnis am Schwyzer?
Schurtenberger: Ich denke der fünfte Gang gegen Dominik Waser. Er war sehr defensiv eingestellt und hat mich bis zuletzt gefordert. Glücklicherweise konnte ich das bessere Ende doch noch für mich erzwingen.

Wie war die Taktik für den Schlussgang?
Schurtenberger: Ich kannte ja die Ausgangslage und wollte kein Risiko eingehen. Vor allem wollte ich eine Konterchance für Joel Kessler, der sehr gut schwang, vermeiden. Das ist mir gut gelungen.

Wie wichtig war dieses Erfolgserlebnis am Schwyzer Ehrentag?
Schurtenberger: Das war sehr wichtig und gibt Mumm für die weitere Zukunft. Zumal ich im Winter wegen einer vom Allweg-Schwinget stammenden Verletzung nicht optimal trainieren konnte.

Die weitere Zukunft sieht wie aus?
Schurtenberger: Jetzt bin ich froh, dass ich am Wochenende vom 26. Mai mal kein Schwingfest zu bestreiten habe. Die Pause ist aber nicht lang, denn schon am Baselstädtischen Schwingertag geht es weiter an Auffahrt (30. Mai). Und danach möchte ich die Kranzfestsaison gut bestreiten und mich optimal aufs Eidgenössische vorbereiten.

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Manuel Röösli

Redaktionsleitung

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