Schwinger der Woche: Inti Werner Suppiger

Werner Suppiger gewann am Freiburger Kantonalfest erstmals ein Kranzfest. Grund genug ihn zum Schwinger der Woche zu ernennen. Im Interview erklärt er, was ihm dieser Sieg bedeutet.
Szene aus dem Schlussgang Werner Suppiger (oben) gegen Joel Niederberger am Freiburger Kantonalfest. Dank dem Unentschieden holte sich Suppiger seinen ersten Kranzfestsieg. (Foto: Otto Vonlanthen)

Werner Suppiger, herzliche Gratulation zum ersten Kranzfestsieg.
Werner Suppiger: Besten Dank.

Haben Sie mit einem solchen Erfolg gerechnet?
Suppiger: Das Ziel war der Kranzgewinn. Dass es schliesslich so laufen würde, wünscht man sich natürlich. Es ist vieles optimal gelaufen.

Ab wann begannen Sie mit dem Sieg zu liebäugeln?
Suppiger: Nach dem gestellten Auftakt gegen Pascal Piemontesi, bekam ich von Gang zu Gang ein besseres Gefühl. Weil ich meine Gegner jeweils in den ersten Momenten bezwingen konnte, stieg das Selbstvertrauen auch an. Wenn man schliesslich im Schlussgang steht, will man auch das Fest gewinnen.

Wussten Sie um die Ausgangslage vor dem finalen Duell?
Suppiger: Ja, die Ausgangslage kannte ich. Darum wollte ich nicht zu viel riskieren. Es ist schön, dass es aufgegangen ist.

Nun teilen Sie den Sieg mit drei weiteren Schwingern. Stört Sie das?
Suppiger: Eigenlich überhaupt nicht. Auch diese Schwinger haben den Erfolg verdient.

2014 ist ein gutes Jahr für Sie. Neben dem Kranzfestsieg gab es unter anderem auch den Bergkranz auf dem Stoos. Welchen Erfolg schätzen Sie höher ein?
Suppiger: Der Stoos-Kranz war ein sehr schöner Erfolg, doch diesen Sieg in Estavayer an einem Kranzfest stufe ich nochmals höher ein. Es ist zudem mein erster Sieg bei den Schwingern und das macht es nochmals spezieller.

Nun folgt der Kilchberger Schwinget. Was sind beim Saisonhöhepunkt die Ziele?
Suppiger: In erster Linie ist es natürlich schön an diesem Anlass teilnehmen zu dürfen. Nur die besten Schwinger sind dabei. Ziele habe ich mir deswegen keine gesetzt. Ich werde wie heute von Gang zu Gang schauen. Am Ende sehen wir, was dabei herausschaut.

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