Schwinger der Woche (KW 15): Inti Reichmuth

Pirmin Reichmuth hat mit seinen erst 18 Lenzen bereits zum zweiten Mal ein Regionalfest gewonnen. Und wie! Mit sechs einwandfreien Siegen setzte er sich in Cham an seinem Heimfest durch. Grund genug zur Wahl des Schwingers der Woche. Heute folgt das Interview.

Pirmin Reichmuth, am vergangenen Sonntag haben Sie in Cham gewonnen. Mit welchen Zielen starteten Sie ins Fest?
Pirmin Reichmuth: Ich möchte immer mein bestes geben bei den jedem Schwingfest, sodass ich am Abend zufrieden sein kann. Grundsätzlich ist bei mir aber jeweils auch ein Ziel vier Gänge zu gewinnen, um die magische Punktzahl der Kranzränge simulieren zu können.

Den Schlussgang bestritten Sie gegen Teamkollege Pascal Nietlispach. Das war sicher speziell.
Reichmuth: Es ist natürlich immer speziell gegen den eigenen Klubkollegen zu schwingen. Man kennt sich gut aus dem Training, und dennoch ist der Wettkampf jeweils etwas anderes. Ich habe versucht sofort und konsequent anzugreifen und das ist mir gelungen. So ist es natürlich auch schöner für die Zuschauer, als wenn man nur taktisch agiert und weniger angreift.

Es war das erste Fest 2014 in Cham. Ein nächstes folgt im Juli. Ist das Innerschweizerische schon ein Thema?
Reichmuth: Wenn man direkt nebenan wohnt, ist das Fest natürlich ständig ein Thema. Nicht nur schwingerisch, sondern auch organisatorisch. Ich freue mich jetzt schon sehr auf den Anlass.

Und die Ziele für dieses Fest?
Reichmuth: Die habe ich mir gesetzt, behalte Sie aber lieber für mich.

Wie wichtig ist die laufende Saison für Sie ansonsten?
Reichmuth: Sehr wichtig, weil ich letztes Jahr ausfiel und das ESAF verpasste, möchte ich zeigen, dass ich eigentlich dahin gehört hätte. Zudem gilt es natürlich, den ersten Kranzgewinn zu bestätigen.

Sie haben sich 2013 an der Sehne im Finger verletzt. Ist das noch präsent?
Reichmuth: Nein, von diesem Moment weg, wo ich wieder im Schwingkeller stand, war diese Verletzung nicht mehr präsent.

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