Schwinger der Woche: Lutz Scheuber

Eine Woche nach dem verpassten Kranzgewinn am Eidgenössischen Schwingfest in Burgdorf, hat sich Lutz Scheuber revanchiert. Der kräftige Blondschopf sorgte für den ersten Nidwaldner-Triumph auf dem Allweg seit Daniel Odermatt im Jahr 2002.
Lutrz Scheuber (oben) sorgte für einen Heimsieg beim Allweg -Schwinget ob Stans. Im Schlussgang besiegte er den Thurgauer Stefan Burkhalter.

Lutz Scheuber, noch vor Wochenfrist in Burgdorf lief es nicht optimal, nun straheln Sie als frischer Allweg-Sieger?
Lutz Scheuber: Das Ziel in der Emmental-Arena war der Kranz. Dies gelang mir leider nicht. 

Entschädigt dies für den verpatzten Saisonhöhepunkt?
Scheuber: Ein wenig entschädigt er für den verpassten Kranzgewinn. Es ist eine Art Seelentrost fürd das verpasste Ziel in Burgdorf. Was jedoch vielmehr überstrahlt, ich durfte vor heimischen Publikum mich erstmals in die Siegerliste des Allweg-Schwingets eintragen lassen. Der Allweg-Schwinget wird von unseren Schwingklub organisiert, hier zu Siegen ist wunderbar.


Welches war ihr schwerster Gegner auf dem Allweg?
Scheuber: Man muss sich vor jedem Gegner in Acht nehmen. Mit Stefan Burkhalter habe ich am längsten geschwungen. Wir duellierten uns bereits im Anschwingen. Er weisst viel Routine auf, war wohl der härteste Gegner.

Wie sind Sie den Schlussgang angegangen?
Scheuber: Ich wusste, dass ich den Gang gewinnen musste, wollte ich das Fest gewinnen. Von Beginn an suchte ich wehement den Sieg. Bei einem resultatlosen Gang hätte, Klubkamerad Martin Zimmermann den Festsieg geerbt.

Wie gelangten Sie zum Siegesresultat?
Scheuber: Es muss irgenwie ein Kurzangriff gewesen sein, ich weiss es selber nicht mehr ganz ganau.

Sie sind Maurer arbeiten körperlich streng, wie trainiert man da?
Scheuber: Das Arbeiten als Maurer-Vorarbeiter hält einem fit. Im Winter trainiere ich täglich, im Sommer ein bisschen weniger. Demnächst beginne ich mit der Maurer- Polierschule.
 

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