Schwinger der Woche: Matthias Aeschbacher

Mit einer faustdicken Überraschung begann die Gauverbandssaison im Kanton Bern. Mit dem Emmentaler Matthias Aeschbacher siegte in Boltigen ein Nichteidgenosse. Der SCHLUSSGANG kürte Aeschbacher zum Schwinger der Woche.
Matthias Aeschbacher (unten) widerstand im Schlussgang sämtlichen Angriffen von Simon Anderegg und entführte den Sieg ins Emmental. (Bild: Rolf Eicher)

Matthias Sempach, Christian Stucki, Kilian Wenger, Florian Gnägi oder Matthias Glarner, die Favoritenliste beim Oberländischen Schwingfest war gross und namhaft. Doch am Abend lachte die Sonne für den Emmentaler Nichteidgenossen Matthias Aeschbacher. Ihm gelang ein überzeugendes Vormittagsprogramm mit drei Siegen über Stefan Marti, Florian Weyermann und Eidgenosse Beat Wampfler.

Von Kilian Wenger kurzfristig gebremst
Durch die Niederlage gegen Schwingerkönig Kilian Wenger liess er sich nicht vom Sieg abbringen. Mit einer Zehn gegen Lorenz Kämpf arbeitete sich Aeschbacher in den Schlussgang vor. Dabei profitierte er auch von Gestellten Duellen im fünften Gang, etwa jenem von Kilian Wenger gegen Thomas Sempach.

Mit Bodenarbeit zum Sieg
Im Schlussgang dauerte es bis zur zehnten Minute, ehe eine Entscheidung fiel. Aeschbacher brachte den favorisierten Oberländer Bergfestsieger Simon Anderegg mit innerem Haken zu Boden. In den Grittelen vervollständigte der 23-jährige zum Resultat. Aeschbacher feierte erst kürzlich am Oberbühl-Schwinget seinen ersten Sieg an einem Regionalschwingfest. Mehr zum bärtigen Emmentaler gibt es wie gewohnt zum Ende der Woche.

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