Arnold Forrer (Teil 4): Interview zum Abschluss

Die beliebte Herbst- und Winterserie auf www.schlussgang.ch, SCHWINGERWOCHE, läuft wieder von November 2015 bis Februar 2016. Derzeit ist Schwingerkönig Arnold Forrer an der Reihe. Heute folgt Teil 4.
Verläuft Arnold Forrers Genesung weiterhin nach Plan, bietet sich dem Toggenburger im Mai die Chance, Hanspeter Pellet als Rekordkranzgewinner abzulösen. (Bild: Werner Schaerer)

In der Schwingerwoche wird von November 2015 bis Februar 2016 jeweils während einer Woche Berichte vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Die Serie endet nach 15 Schwingern Ende Februar mit Christian Stucki, dem Sieger der SCHLUSSGANG-Wertung 2015. In der Woche vom 4. bis 9. Januar ist die Serie Arnold Forrer gewidmet.

Arnold Forrer, seit dem Schwägalp-Schwinget ist es ruhig um Sie geworden. Wie geht es Ihnen?
Arnold Forrer: Ich habe meine Verletzung bewusst nie gross an die Öffentlichkeit getragen. Die Genesung läuft gut voran, ich kann den Arm noch nicht wie vor der Verletzung strecken, bin aber mit dem Heilungsverlauf zufrieden.

Was war damals alles in Mitleidenschaft gezogen worden an ihrer Schulter?
Forrer: Bei meinem Unfall im Anschwingen gegen Christian Stucki am Schwägalp-Schwinget riss ich mir drei Sehnen ab. Auch Gelenkkapsel wurde in Mitleidenschaft gezogen. Dies hatte einen operativen Eingriff zur Folge.

Wie ist der Stand jetzt bei Ihnen?
Forrer: Nach der Operation war ich sechs Wochen lang zum Nichtstun verurteilt, ich hatte den Arm in der Schlinge. Nach zwei Monaten konnte ich wieder mit leichten Übungen beginnen. Die Ärzte sind mit meinem Heilungsverlauf zufrieden. Bald darf ich mit Schulschwingen wieder beginnen. An einen Wettkampf ist aber vor Ende März nicht zu denken.

Wie beurteilen Sie die Saison 2015?
Forrer: Aufgrund meiner Leistenverletzung, die mich im Vorfeld beim Aufbau beeinträchtigte, bin ich mit der Saison zufrieden. Bis zum Schwägalp-Schwinget konnte ich mich stets unter die Kranzgewinner reihen. Was fehlte war ein absolutes Topresultat.

Schlussgang-User Koni Schelbert wollte wissen: Was machen Sie, wenn Sie den Rekord von Hanspeter Pellet egalisiert haben? Machen Sie ein Fest mit dem Freiburger?
Forrer: Darüber habe ich keine grossen Gedanken verloren. Im Mai sind in meiner Agenda nacheinander das Thurgauer, Glarner-Bündner und das eigene Kantonale, das St. Galler in Uzwil, geplant. Dabei sollte es möglich sein, zu Pellet zu aufzuschliessen. Da dies gleich zu Beginn der Kranzfestsaison ist, organisiere ich bestimmt keine Feier, sondern fokussiere mich auf die folgenden Wettkämpfe. Gelingt mir in Estavayer ein versöhnlicher Saisonabschluss, wird dies dann im Freiburgischen nachgeholt.

Ist nach Estavayer2016 Schluss?
Forrer: Ich muss sehen wie ich ins Sägemehl zurückfinde nach meiner Verletzung. Derzeit kann ich mir gut vorstellen, 2017 noch eine Saison anzuhängen. 

Die Schwingerwoche mit Arnold Forrer ist abgeschlossen. Mehr zu Arnold Forrer gibt es auch in seinem Porträt unter www.schlussgang.ch. Am Sonntag, 10. Januar, wird auf der Facebook-Fanpage vom SCHLUSSGANG der nächste Schwinger bekanntgegeben.

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