Benjamin Gapany (Teil 4): Interview

Die beliebte Herbst- und Winterserie auf www.schlussgang.ch, SCHWINGERWOCHE, läuft wieder von November 2015 bis Februar 2016. Derzeit ist Benjamin Gapany an der Reihe. Heute folgt Teil 4.
Benjamin Gapany (unten, gegen Markus Schläpfer) bei seinem Gastauftritt auf der Schwägalp. Der Freiburger verpasste den Kranz im Dauerregen nur hauchdünn. (Bild: Werner Schaerer)

In der Schwingerwoche wird von November 2015 bis Februar 2016 jeweils während einer Woche Berichte vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Die Serie endet nach 15 Schwingern Ende Februar mit Christian Stucki, dem Sieger der SCHLUSSGANG-Wertung 2015. In der Woche vom 18. bis 23. Januar ist die Serie Benjamin Gapany gewidmet.

Benjamin Gapany, wie bilanzieren Sie Ihre Saison 2015?
Benjamin Gapany: Insgesamt bin ich mit meiner Saison zufrieden. Bei zwei oder drei Festen lief es nicht nach Wunsch. Meine Ziele, welche ich mir im Training und in der Vorbereitung steckte, habe ich erreicht.

Welches Resultat war der Höhepunkt?
Gapany: Mein erster Kranzfestsieg beim Waadtländer Kantonalen in Aigle.

Haben Sie Ihre Saisonplanung 2016 schon gemacht?
Gapany: Die Trainingsplanung bis März ist gemacht. Mit meinem Betreuer schaue ich die Zeit danach noch an, auch wann und wo ich Schwingfeste bestreiten werde. In meiner Agenda eingetragen sind bereits die fünf Kantonalen in unserem Gebiet und unser Teilverbandsfest. Geplant sind neben dem Bergfest auf Schwarzsee auch der Rigi- und der Brünig-Schwinget. Zudem ist auch ein Gast-Einsatz an einem Teilverbandsfest vorgesehen und eventuell ein Start am Baselstädtischen Schwingertag.

Welche Ziele haben Sie sich für die neue Saison gemacht?
Gapany: Die Ziele sehen ähnlich aus wie für die letzte Saison. Das heisst: Rangschwingfeste gewinnen, an den Kranzfesten den Kranzgewinn anstreben sowie ein oder zwei Kranzfestsiege. Weiter visiere ich den Bergkranz auf dem Schwarzsee an. Das grosse Ziel ist der Kranz in Estavayer.

Für einen Freiburger wie Sie hat das Jahr 2016 etwas Spezielles an sich.
Gapany: Speziell ist, dass Estavayer2016 in meinem Wohnkanton stattfindet. Es ist mein erstes Eidgenössisches, da ich mich vor dem ESAF 2013 in Burgdorf verletzt habe. Ich denke immer und überall daran: beim Essen, beim Arbeiten, beim Training und beim Schlafen gehen. Nervös bin ich noch nicht, aber ich spüre, dass der Druck und die Erwartung langsam kommen.

Glauben Sie an einen Kranzgewinn der Südwestschweizer am ESAF 2016?
Gapany: Ein Kranz liegt drin, es muss aber alles zusammenstimmen. Dabei muss die Vorbereitung gut laufen, und es dürfen keine Verletzungen oder gravierende Blessuren hinzukommen. Zudem müssen wir in Estavayer am Samstag und am Sonntag in Topform sein, damit alles rund läuft. (KS/JHE)

Die Schwingerwoche mit Benjamin Gapany ist abgeschlossen. Am Sonntag, 24. Januar, wird auf der Facebook-Fanpage vom SCHLUSSGANG der nächste Schwinger bekanntgegeben.

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