Bruno Gisler (Teil 2): SG-Bericht Weissenstein

In der Schwingerwoche werden Woche für Woche von November 2013 bis Februar 2014 jeweils täglich Meldungen vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Derzeit ist Bruno Gisler an der Reihe. Heute: Teil 2.

Bruno Gisler ist aktuell das Thema der Schwingerwoche. Heute blicken wir auf den Bericht vom Weissenstein-Schwinget in der Schwingerzeitung SCHLUSSGANG zurück.

Bruno Gisler krönt seine Form mit Weissenstein-Triumph
Bei der 14. Austragung des Weissenstein-Schwingets als Bergkranzfest krönte Bruno Gisler einen perfekten Schwingertag mit dem ersten Solothurner Erfolg. Mit einem fulminanten Startsieg innert 110 Sekunden gegen Schwingerkönig «Nöldi» Forrer lancierte der bald 30-jährige Landwirt und Industriemechaniker seinen Siegeszug. Danach war der Rumisberger auf dem Weg zum 16. Kranzfestsieg durch nichts und niemanden mehr aufzuhalten.

Wenns einmal läuft ...
Der Sieger der SCHLUSSGANG-Jahreswertung 2011 staunte zuletzt selber: «Manchmal kann man nicht sagen, woran das liegt. Es läuft mir einfach optimal.» Gegen Forrer begann Gisler mit dosierter Offensive und konterte dann einen Angriff des Königs mit seinem gefürchteten Hüfter. Ebenfalls nur zwei Minuten bot Philipp Gloggner paroli, dann lag der Luzerner Festsieger von 2012 mittels Kurz und Kniekehlengriff auf dem Rücken.

Erich Fankhauser verlor ebenfalls auf einen Kurzzug. Nach der Mittagspause düpierte Gisler Adi Laimbacher mit einem Abschlunggen in der vierten Kampfminute. Kaum drei Sekunden dauerte das Duell gegen Franz Föhn, dann lag der verdutzte Rothenthurmer auf eine überfallartige Kurzattacke platt.

Packendes Finale
Der Schlussgang riss die Zuschauer von den Sitzen. Kaum ertönte das erste «Gut» des Kampfrichters, schränzte Benji von Ah den Favoriten aus dem Gleichgewicht. Doch Gisler reagierte blitzschnell und schlunggte den Obwaldner auf den Rücken. Aber von Ah befand sich deutlich ausserhalb des Sägemehls. Nach knapp zweiminütigem offenem Schlagabtausch wars um den Innerschweizer dann doch geschehen. Benji von Ah griff mit Fussstich an, Gisler konterte mit einem satten Hüfter, aus dem es kein Entrinnen gab. «Das ist ein sehr spezieller Sieg», erklärte der Dominator anschliessend. Zehn Jahre zuvor hatte er auf dem Weissenstein noch als Nordostschweizer gewonnen.

Klarer Teamleader
«Eine traumhafte Leistung von Bruno, und mit der Einteilung ist alles aufgegangen», strahlte der Technische Leiter der Nordwestschweiz, Stefan Strebel. Gisler überstrahlte die durchzogene Gesamtleistung der Nordwestschweizer. Dank starkem Abschluss mit je zwei Plattwürfen sicherten sich wenigstens auch Mario Thürig und Christoph Bieri in diesem Jahr wieder den Weissenstein-Kranz, nachdem sie samt Gisler im Vorjahr leer ausgegangen waren.

Die Schwingerwoche mit Bruno Gisler wird am Mittwoch, 27.November, mit Teil 3 fortgesetzt.

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