Bruno Gisler (Teil 4): Interview zum Abschluss

Die beliebte Herbst- und Winterserie auf www.schlussgang.ch, SCHWINGERWOCHE, läuft wieder von November 2015 bis Februar 2016. Derzeit ist Bruno Gisler an der Reihe. Heute folgt Teil 4 zum Abschluss der Woche.
Zum dritten Mal nach 2007 und 2011 Sieger am Nordwestschweizer Schwingfest: Bruno Gisler.

In der Schwingerwoche werden von November 2015 bis Februar 2016 jeweils während einer Woche Berichte vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Die Serie endet nach 15 Schwingern Ende Februar mit Christian Stucki, dem Sieger der SCHLUSSGANG-Wertung 2015. In der Woche vom 7. bis 12. Dezember ist die Serie Bruno Gisler gewidmet.

Bruno Gisler, wie lautet Ihr Fazit zur Saison 2015?
Bruno Gisler: Ich habe einige gute Feste gezeigt und ziehe daher ein zufriedenes Fazit. Nachdem ich am Innerschweizer und auf dem Brünig ganz vorne mitkämpfte, ist es zum Schluss am Nordwestschweizer für mich aufgegangen. Ich durfte in Jonen den dritten Sieg am eigenen Teilverbandsanlass feiern.

Am Innerschweizer starteten Sie mit vier Siegen fulminant in den Wettkampf. Liegt Ihnen dieser Anlass speziell?
Gisler: Wie schon 2013, als mir in Emmen der Festsieg glückte, lief es mir auch heuer in Seedorf erneut sehr gut. Das Innerschweizer Teilverbandsfest besticht durch eine tolle Kulisse, diese tolle Stimmung gefällt mir und motiviert mich zusätzlich.

Auf dem Brünig standen Sie dem Sieg ebenfalls nahe.
Gisler: Erich Fankhauser und ich schwangen im sechsten Gang um den Ehrenplatz. Mit einer Maximalnote wäre ich, nachdem Benji von Ah und Matthias Glarner im Schlussgang stellten, auf die gleiche Punktzahl wie Sieger Bernhard Kämpf gekommen. Sowohl Erich als auch ich suchten die Offensive, mit dem besseren Ende für den Entlebucher. Trotzdem blicke ich mit einem positiven Gefühl auf den Bergklassiker zurück.

Nach Ihrem Sieg am Nilaus Thut-Schwinget in Aarburg sagten Sie, dass Sie alle Regionalfeste innerhalb Ihres Teilverbandes in Ihrer Laufbahn mindestens einmal bestreiten möchten. Wie viele fehlen Ihnen noch?
Gisler: Das ist ein erklärtes Ziel von mir, das stimmt. Noch fehlen mir zwei Anlässe. Ob es mir vom Festkalender her 2016 aufgeht, diese beiden Feste zu bestreiten, weiss ich noch nicht.

Wie weit sind Sie mit Ihrer Saisonplanung 2016 schon?
Gisler: Die Planung ist noch nicht erstellt. An den Bergfesten sind die Nordwestschweizer auf dem Stoos und der Schwägalp zu Gast, diese werden zusammen mit unserem Bergfest auf dem Weissenstein sicherlich zu Saisonhöhepunkten. Ob ich auch noch für ein auswärtiges Teilverbandsfest berücksichtigt werde, ist noch offen.

Was haben Sie sich für die Saison 2016 vorgenommen?
Gisler: Ich will wiederum gute Resultate erzielen und hoffe, dass ich gesund durch die Saison komme. Der Einstieg in die neue Saison erfolgt vermutlich anfangs April. An den diversen Hallenwettkämpfen habe ich in der Vergangenheit mehrfach teilgenommen, hier überlasse ich meinen Startplatz jüngeren Athleten.

Die Schwingerwoche mit Bruno Gisler ist abgeschlossen. Mehr zu Bruno Gisler gibt es auch in seinem Porträt unter www.schlussgang.ch. Am Sonntag, 13. Dezember, wird auf deFacebook-Fanpage vom SCHLUSSGANG der nächste Schwinger bekanntgegeben.

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