Christian Stucki (Teil 3): Sieg am Jurassischen

In der Schwingerwoche werden Woche für Woche von November 2013 bis Februar 2014 jeweils täglich Meldungen vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Derzeit ist Christian Stucki an der Reihe. Heute: Teil 3.
Christian Stucki (oben) bezwang im Schlussgang in Tavannes Damian Gehrig.

Christian Stucki ist zur Eröffnung der Schwingerwoche 2013/2014 das Thema. Heute blicken wir auf den SCHLUSSGANG-Bericht nach seinem Sieg am Bern-Jurassischen im Mai in Tavannes.

Erster Saisonsieg für Christian Stucki
In Tavannes war gegen den Seeländer Hünen kein Kraut gewachsen. Mit sechs einwandfreien Siegen drückte er dem Fest den Stempel auf. Im Schlussgang benötigte er knapp fünf Minuten, bis er den aufstrebenden Emmentaler Damian Gehrig bezwungen hatte.

Die einzige brenzlige Situation hatte Stucki im ersten Gang gegen den Oberländer Bernhard Kämpf zu überstehen. Mit einem Kniestich brachte der Sigriswiler den Seeländer an den Rand einer Niederlage. Es spricht für Stucki, wie er sich trotz seiner enormen Körpermasse aus dieser gefährlichen Situation retten konnte. Frisch gegriffen machte Stucki aber kurzen Prozess und reihte in der Folge Sieg an Sieg, so auch im Schlussgang.

Seine körperliche Unterlegenheit macht Damian Gehrig durch eine eiserne Verteidigung und eine beneidenswerte Schwingkundigkeit wett. Wie sich der Sumiswaldner gegen doch meist körperlich überlegene Gegner durchzusetzen vermag, ist verwunderlich. So entschied er den fünften Gang gegen Bernhard Kämpf mit einem Prachtszug für sich und schaffte so nicht unverdient den Einzug in den Schlussgang. Bald schon wurde klar, dass Gehrig den gewichtmässigen Unterschied von sicher an die 50 kg nicht lange überstehen würde. Gehrig wurde letztlich Vierter.

Die Serie Schwingerwoche mit Christian Stucki wird am 7. November mit Teil 4 fortgesetzt.
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