Christian Stucki (Teil 4): SCHLUSSGANG-Bericht vom Brünig

In der Schwingerwoche werden Woche für Woche von Mitte Oktober bis Mitte März jeweils täglich Meldungen vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Derzeit an der Reihe ist Christian Stucki. Heute: Teil 4.

Nach seinem Triumph am Brünig-Schwinget sprach die ganze Schwingerschweiz über den Seeländer Hünen. Wir blicken zurück auf die Berichterstattung in der Printausgabe vom SCHLUSSGANG.

Stucki nicht zu bremsen
Der Vorsprung des Seeländers war nach dem fünften Gang derart gross, dass er selbst bei einer Schlussgangniederlage Co-Sieger geworden wäre. Gegen den mächtigen Sennenschwinger war auf dem Brünig kein Kraut gewachsen. Adi Laimbacher, Christian Schuler und Peter Imfeld wurden in den ersten drei Gängen alle mit der Maximalnote bezwungen. Am Nachmittag setzte Stucki seinen Siegeszug fort und bezwang im vierten Gang Martin Grab mit einem Lätz und anschliessendem Überdrücken am Boden. Nach dem Plattwurf gegen den überraschenden Simon Jampen stand der Chauffeur bereits nach dem fünften Gang als faktischer Sieger fest. Im Schlussgang war er schliesslich trotz wenig Zwang nach etwas mehr als der Hälfte siegreich.

Berner dominant wie selten zuvor
Wie ein Bollwerk traten die Berner am Brünig auf und entschieden das traditionelle Duell gegen die Innerschweizer klar zu ihren Gunsten. Wohl kam der in letzter Zeit souverän aufgetretene Matthias Sempach im Anschwingen gegen einen passiv eingestellten Ueli Banz nicht über ein Unentschieden hinaus, doch danach reihte er vier Siege aneinander, bis er punktgleich mit Matthias Glarner auf Rang 2 lag. Glarner seinerseits verzeichnete im ersten Gang ein Remis gegen Edi Kündig, begann anschliessend wie Sempach eine eindrückliche Aufholjagd. Auch dank des Heimvorteils wurde Glarner im Schlussgang vorgezogen, während Sempach in einem attraktiven Duell mit Adi Laimbacher stellte.

Die Serie Schwingerwoche mit Christian Stucki wird am Freitag, 2. November, mit Teil 5 fortgesetzt. 

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