Christian Stucki (Teil 6): Interview zum Abschluss

In der Schwingerwoche werden Woche für Woche von November 2013 bis Februar 2014 jeweils täglich Meldungen vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Derzeit ist Christian Stucki an der Reihe. Heute: Teil 6.
Christian Stucki freut sich bereits auf den Kilchberger Schwinget 2014, den er zum zweiten Mal nach 2008 gewinnen will.

Christian Stucki ist zur Eröffnung der Schwingerwoche 2013/2014 das Thema. Zum Ende dieser Woche haben wir uns mit dem Seeländer Sennenschwinger unterhalten und ein kurzes Interview geführt.

Christian Stucki, haben Sie sich vom ESAF schon erholt?
Christian Stucki: Ja, das habe ich und zwar sehr gut. Die intensiven Wochen vor und rund um das ESAF waren nach meiner guten Leistung schnell verarbeitet.

Wie hat ihr Umfeld auf ihren ESAF-Auftritt reagiert?
Stucki: Es gab sehr positive Rückmeldungen aus meinem Umfeld, aber auch viele Ressonanzen aus der ganzen Schweiz. Ich habe eine ganze "Beige" Briefe erhalten, was mich sehr gefreut hat. Es ist schon erstaunlich, was eine solch' kleine Szene wie nach dem Schlussgang gegen Matthias Sempach auslösen kann.

Haben Sie auch noch Ferien geniessen können?
Stucki: Nach dem ESAF habe ich ein paar Tage frei gehabt, aber Ferien in diesem Sinne waren diese Tage nicht. Ich werde mit meinen Liebsten nach der Saison 2014 eine grössere Reise antreten.

Und jetzt sind Sie schon wieder im Training?
Stucki: Das ist korrekt. Vor zwei Wochen haben die Fitness-Sequenzen begonnen. In der aktuellen Woche folgten die ersten Trainings in den Schwinghosen. Dies aber noch ziemlich ruhig. Eine gute Vorbereitung ist aber wichtig, denn der nächste Höhepunkt steht ja 2014 bereits vor der Tür.

2014 ist ein gutes Stichwort. Welche Ziele verfolgen Sie?
Stucki: Der Hauptfokus liegt für mich als Titelverteidiger sicherlich auf dem Kilchberger Schwinget. Wenn man einen solchen Anlass schon einmal gewonnen hat, möchte man dies natürlich gerne wiederholen. Mit guten Resultaten an den anderen Schwingfesten möchte ich mit einem guten Gefühl an den Saisonhöhepunkt und wenn möglich den Titel wiederholen.

Welche Bedeutung hat Ihnen der Kilchberger Schwinget?
Stucki: Ein Schwingfest mit den besten 60 Schwingern des Jahres zu gewinnen ist sehr spezielles. Wer da zuoberst steht, weiss, dass er gut gearbeitet hat. Nebst der ESAF-Schlussgangteilnahme ist der Erfolg am Kilchberger Schwinget sicherlich mein persönliches Highlight meiner bisherigen Laufbahn.

Die Schwingerwoche wird am Montag, 11. November, mit dem nächsten Schwinger fortgeführt. Um welchen Sägemehl-Artisten es sich handeln wird, wird am Sonntag, 10. November, bekanntgegeben.

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