Christoph Bieri (Teil 1): Sieg Baselstädtisches

In der Schwingerwoche werden Woche für Woche von November 2013 bis Februar 2014 jeweils täglich Meldungen vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Derzeit ist Christoph Bieri an der Reihe. Heute: Teil 1.
Christoph Bieri (oben) bezwang im Schlussgang in Basel-Sandgrube Bruno Gisler.

Christoph Bieri ist aktuell das Thema der Schwingerwoche. Heute veröffentlichen wir den SCHLUSSGANG-Printbericht nach seinem Sieg am Baselstädtischen Schwingfest an Auffahrt in der Basler Sandgrube.

Sieg für Christoph Bieri in letzter Sekunde
Auch im Nordwestschweizerischen Schwingerverband befinden sich die Spitzenschwinger im Vergleich zu anderen Jahren im Rückstand. Der Fokus gilt Burgdorf, entsprechend ist die Form noch nicht eidgenössisch. Christoph Bieri bremste zudem der ausgerenkte Mittelfinger an der linken Hand. Trotzdem präsentierte er sich in Basel in ausreichender Verfassung. Einzig der defensiv eingestellte Matthias Glarner brummte ihm zu Beginn einen Gestellten auf.

Dosiertes Risiko zahlte sich aus
Nach drei Plattwürfen gegen Mittelschwinger folgte ein zweiter Härtetest gegen Andy Büsser. Bieri griff vorsichtig an, als aber der Nordostschweizer in der Schlussminute die Offensive forcierte, konterte der Aargauer einen Kurzversuch zum Plattwurf.

Mit dosiertem Angriff ging Bieri auch im Schlussgang gegen Bruno Gisler zur Sache. Bei der Revanche des letztjährigen NWS-Schlussganges in Döttingen bestimmte wohl der Aargauer lange den Gang, doch Gisler kontrollierte das Geschehen. In der Schlussphase schritt er zunehmend entschlossener zum Angriff. Nach elf der maximal zwölf Minuten führte ein Hüfter beinahe zum Resultat. Doch Bieri wand sich heraus. Beim 22. Zusammengreifen 20 Sekunden vor Schluss war sich der Aargauer seiner Sache nicht mehr sicher, wie er nachher gestand. Als aber Gisler nochmals anzog, reagierte Bieri wuchtig mit Gammen. Drei Sekunden vor Ablauf der Zeit lag der Solothurner doch noch auf dem Rücken.

«100 Prozent Bieri»
Bieri benötige eine geraume Weile, bis er für die Siegerinterviews Luft geholt hatte. Er habe einen schnelleren Sieg angestrebt, erklärte er seine Strategie. «Das war 100 Prozent Bieri», stellte er in Abrede, noch deutlich hinter seiner Bestform zu sein. Immerhin sei Basel wie ein Teilverbandsfest besetzt und entsprechend schwierig zu gewinnen.

Die Serie Schwingerwoche mit Christoph Bieri wird am 12. November mit Teil 2 fortgesetzt.

 

Im Artikel erwähnt: 

Kommentare