Christoph Bieri (Teil 2): Interview nach NWS-Sieg

In der Schwingerwoche werden Woche für Woche von November 2013 bis Februar 2014 jeweils täglich Meldungen vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Derzeit ist Christoph Bieri an der Reihe. Heute: Teil 2.
Christoph Bieri, Sieger am Nordwestschweizerischen Schwingfest in Allschwil.

Christoph Bieri ist aktuell das Thema der Schwingerwoche. Im August wurde er nach seinem Sieg am Nordwestschweizerischen Schwingfest zum Schwinger der Woche gewählt. Heute blicken wir zurück auf das Interview, welches der SCHLUSSGANG drei Wochen vor dem ESAF mit dem Aargauer geführt hat.

Christoph Bieri, Gratulation zum zweiten Nordwestschweizer Sieg in Folge. Mit welchem Ziel starteten Sie in den Wettkampf?
Christoph Bieri: Das Ziel war der Schlussgang. Immer wenn ich zu einem solchen Fest starte, setze ich mir dieses Ziel.

Nach ihrer Verletzung lief es lange nicht nach Wunsch. Haben Sie gezweifelt?
Bieri: Gezweifelt habe ich nie, denn ich wusste ja, wieso es nicht lief.

Sie lassen den Schwägalp-Schwinget aus. Wollen Sie sich schonen?
Bieri: Den Schwägalp-Schwinget lasse ich in der Tat ausfallen. Ich habe mich ja bekanntlich am Fuss sowie an den Adduktoren verletzt. Diese beiden Verletzungen sind langwierig und noch immer nicht vollauf geheilt. Ich werde sie sicherlich auch in Burgdorf noch spüren. Dennoch fühle ich mich sehr gut im Hinblick auf den Saisonhöhepunkt.

War es möglicherweise zu früh, bereits eine Woche nach der Verletzung am Luzerner Kantonalfest wieder zu starten?
Bieri: Das glaube ich nicht. Die Verletzung wurde ja nicht schlimmer. Zudem hat sich der Einsatz am Aargauer Kantonalfest für mich mit dem Tagessieg ja gelohnt.

Nun zum Saisonhöhepunkt. Sehen Sie sich jetzt als Königsanwärter?
Bieri: Als Favorit sehe ich mich weiterhin nicht. In Allschwil habe ich zwei Königsanwärter bezwungen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die Ausgangslage für das ESAF ist sicherlich sehr interessant. Jeder Teilverband, ausser der Südwestschweiz, hat Anwärter auf den Königstitel.

Welche Ziele setzen Sie sich?
Bieri: Mein Ziel in Burgdorf ist es, möglichst lange vorne mitzuschwingen.

Die Serie Schwingerwoche mit Christoph Bieri wird am 13. November mit Teil 3 fortgesetzt.

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