Christoph Bieri (Teil 6): Interview zum Abschluss

In der Schwingerwoche werden Woche für Woche von November 2013 bis Februar 2014 jeweils täglich Meldungen vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Derzeit ist Christoph Bieri an der Reihe. Heute: Teil 6.
Christoph Bieri (oben) war in der aktuellen Woche Thema der Schwingerwoche.

Christoph Bieri ist aktuell das Thema der Schwingerwoche. Zum Abschluss führte der SCHLUSSGANG ein kurzes Interview mit dem Aargauer Aushängeschild.

Christoph Bieri, wie lautet das Gesamtfazit der Saison 2013?
Christoph Bieri: Es war ein Jahr mit Berg- und Talfahrten. Mich stehts mit kleineren Blessuren herumzuschlagen war eine ungewohnte, neue Situation. Dadurch konnte ich nicht immer mein volles Potential abrufen.

Wie bilanzieren Sie Ihren Auftritt am Eidgenössischen in Burgdorf?
Bieri: Nach einer nicht einfachen Saison bin ich mit meinem Auftritt in Burgdorf und dem Kranzgewinn zufrieden. Ich wusste, dass der erste Gang gegen Philipp Laimbacher schwierig wird. Mit dem zweiten Gestellten gegen Adrian Steinauer geriet ich früh in Rücklage. Mit drei Zehnern kämpfte ich mich wieder heran.

Gegen Christian Stucki kämpften Sie gar um die Schlussgang- Teilnahme?
Bieri: Nachdem ich auch den sechsten Gang gewann, war ich plötzlich wieder bei den Leuten. Gegen Christian Stucki hätte ich gerne noch mehr angegriffen, doch das ist nicht einfach gegen so einen mächtigen Gegner wie ihn. Den achten Gang gegen Niklaus Zenger wollte ich ebenfalls gewinnen, musste aber nochmals mit einem Gestellten Vorlieb nehmen.

Waren die Erwartungen im Nordwestschweizer Lager nicht zu hoch? Man sprach von Bruno Gisler und Ihnen als Königskandidaten?
Bieri: Nein der Druck war nicht höher als vor drei Jahren in Frauenfeld. Damals gewann ich im Anschwingen die ersten beiden Gänge, da stiegen die Erwartungen noch mehr. Ein Königstitel für den Nordwestschweizer Verband konnte nicht erwartet werden, da hatten die Berner mehr Druck. Was deutlich zunahm im Vorfeld von Burgdorf, waren die Medientermine.

Hatten Sie nach dem Eidgenössischen Zeit für Ferien?
Bieri: Die ersten drei Tage nach dem ESAF habe ich viel geschlafen, die ganze Anspannung zerrte doch am Körper. Nach einer Woche Ferien bin ich wieder meiner Arbeit nachgegangen.

Befinden Sie sich bereits wieder im Aufbautraining für die Saison 2014?
Bieri: Seit anfang November habe ich das Training wieder aufgenommen. Dies beinhaltet alles, von Kraft über Kondition bis Schwingen.

Das Hauptziel 2014 wird auch bei Ihnen der Kilchberger Schwinget sein?
Bieri: Ich geniesse es, wenn ich die Saison gesund bestreiten darf. Ich nehme es von Kranzfest zu Kranzfest, der Kilchberger Schwinget ist derzeit nur im Hintergrund präsent.

Die Schwingerwoche wird am Montag, 18. November, mit dem nächsten Schwinger fortgeführt. Um welchen Sägemehl-Artisten es sich handeln wird, wird am Sonntag, 17. November, bekanntgegeben.

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