Christoph Bieri (Teil 6): Interview zum Wochenabschluss

In der Schwingerwoche werden Woche für Woche von Mitte Oktober bis Mitte März jeweils täglich Meldungen vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Derzeit an der Reihe ist Christoph Bieri. Heute: Teil 6.

Christoph Bieri, was ziehen Sie für eine Saisonbilanz?
Christoph Bieri: Wenn ich zurückblicke und sehe, wo ich im Frühjahr stand, bin ich sehr zufrieden. Ich hätte nicht mit diesen Erfolgen gerechnet.

Vor allem ihr Sieg in Döttingen war persönlich sehr wertvoll, oder?
Bieri: Exakt. Dieser Sieg hat mir noch gefehlt, darum bin ich froh, schon dieses Jahr gewonnen zu haben. Nachdem die Saison nicht nach Wunsch startete mit all den Verletzungsproblemen, habe ich mich schon damit abgefunden, nochmals ein Jahr warten zu müssen.

Jetzt können Sie sich voll aufs ESAF konzentrieren?
Bieri: Halt, das ESAF ist noch weit weg. Zuerst muss man sich gut vorbereiten und verletzungsfrei durch die Saison kommen. Zudem benötigt man auch im Sommer gute Resultate, damit man wirklich motiviert in den Saisonhöhepunkt starten kann.

Was liegt in Burgdorf drin?
Bieri: Das ist schwer zu sagen. Wenn es mir optimal läuft, bin ich schon der Meinung, dass ich mit den Besten mithalten kann. Dafür benötigt es aber viel: Selbstvertrauen, das nötige Wettkampf- und Gegnerglück und natürlich auch eine gute Betreuung zwischen den Gängen.

Zurück zur Vorbereitung. Werden Sie anderst trainieren als in den Jahren zuvor?
Bieri: Ja, denn nach meiner Verletzung im Juli 2011 musste ich das darauffolgende Wintertraining sehr einschränken. Damit ich aber wieder die Form der Jahre 2010 und 2011 erreiche, möchte ich mich im Winter sehr intensiv auf die Wettkämpfe vorbereiten.

Die Serie Schwingerwoche mit Christioh Bieri ist beendet. Am 10. Dezember startet die Schwingerwoche mit einem neuen Schwinger.

Im Artikel erwähnt: 

Kommentare