Daniel Bösch (Teil 3): Nordostschweizerisches

In der Schwingerwoche werden Woche für Woche von November 2014 bis Februar 2015 jeweils täglich Meldungen vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Die Serie endet nach 15 Schwingern Ende Februar mit Schwingerkönig und Kilchberger Sieger Matthias Sempach. Derzeit ist Daniel Bösch an der Reihe. Heute Teil 3.
Während Daniel Bösch (oben) in Wigoltingen erstmals alleine das eigene Teilverbandsfest gewann hat sein Widersacher Urs Abderhalden mittlerweile seine Laufbahn beendet. (Foto: Werner Schaerer).

Über die Wintermonate November, Dezember, Januar und Februar schaut www.schlussgang.ch auf die vergangenen Monate der 15 erfolgreichsten Schwinger der Saison 2014 zurück. In sechs Teilen werden Rückblicke auf Festeinsätze, Siege, Ereignisse neben dem Schwingplatz und zum Abschluss ein aktuelles Interview aufgeschaltet. Vom 15. bis 20. Dezember ist Daniel Bösch an der Reihe.

Erster alleiniger NOS-Triumph
Nachdem Daniel Bösch im Jahr 2012 in Silvaplana nach verlorenem Schlussgang gegen Matthias Sempach noch mit Rang 1b Vorlieb nehmen musste, gewann er in Wigoltingen das heimische Teilverbandsfest erstmals alleine. Im Schlussgang besiegte er Kantonskamerad Urs Abderhalden bereits in der ersten Minute. Bösch gewann zuvor im Dauerregen vier Duelle und musste lediglich im zweiten Gang Raphael Zwyssig ein Unentschieden zugestehen. Abderhalden verlor gar das Anschwingen gegen Pascal Gurtner, ehe er viermal obenausschwung. Hinter Daniel Bösch, der seinen zweiten Teilverbandssieg und seinen zwölften Kranzfestsieg seiner Laufbahn feierte, kam ein weiterer St. Galler, Martin Glaus, und der Appenzeller Michael Bless auf den Ehrenrang.

Florian Gnägis Bravourleistung
Bis am Mittag sah es für die Gastgeber noch nicht so rosig aus. Der Berner Gast Florian Gnägi wies als einziger Schwinger drei Siege, unter anderem im ersten Gang gegen Schwingerkönig Arnold Forrer, auf. Die Eidgenossen Nummer vier und fünf auf dem Notenblatt des Berners, Michael Bless und Pascal Gurtner, waren zuviel für den Halbzeitleader. Mit zwei Gestellten in Serie verpasste er den Schlussgang. Philipp Laimbacher vergab seine Schlussgangsambitionen nach einem Sieg im vierten Gang über Arnold Forrer, mit einem Gestellten gegen Stefan Burkhalter. Gnägi und Laimbacher waren die beiden einzigen Gäste, die sich den Kranzgewinn sicherten. Speziell Gnägi belebte das Fest massgeblich. Insgesamt wurden am verregneten Nordostschweizerischen 27 Kränze abgegeben. 

Die Schwingerwoche mit Daniel Bösch, wird am Donnerstag, 18. Dezember, mit Teil 4, fortgesetzt. Mehr zu Daniel Bösch in seinem Porträt auf schlussgang.ch.

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