Daniel Bösch (Teil 4): Interview zum Abschluss

Die beliebte Herbst- und Winterserie auf www.schlussgang.ch, SCHWINGERWOCHE, läuft wieder von November 2015 bis Februar 2016. Derzeit ist Daniel Bösch an der Reihe. Heute folgt Teil 4 zum Abschluss der Woche.
Als Lohn für seinen erstmaligen Sieg auf der Schwägalp durfte Daniel Bösch Muni "Dölf" entgegennehmen. (Bild: Rolf Eicher)

In der Schwingerwoche werden von November 2015 bis Februar 2016 jeweils während einer Woche Berichte vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Die Serie endet nach 15 Schwingern Ende Februar mit Christian Stucki, dem Sieger der SCHLUSSGANG-Wertung 2015. In der Woche vom 30. November bis 5. Dezember ist die Serie Daniel Bösch gewidmet.

Daniel Bösch, wie bilanzieren Sie Ihre Saison 2015?
Daniel Bösch: Es gibt immer etwas, was man noch verbessern könnte, doch insgesamt bin ich mit meiner Saison zufrieden. Immerhin gelangen mir vier Kranzfestsiege (Thurgauer, St. Galler, Bündner-Glarner, Schwägalp).

Seit dem Schwägalp-Schwinget dürfen Sie sich nun auch Bergfestsieger nennen.
Bösch: Als ich den Stein auf der Schwägalp, auf dem alle Sieger verewigt sind, zum ersten Mal sah, sagte ich zu mir, hier möchte ich auch einmal verewigt werden. Für einen Ostschweizer Schwinger ist der Schwägalp-Schwinget jedes Jahr ein Saisonhöhepunkt. Der Sieg geniesst auch bei mir einen hohen Stellenwert. Ich erwischte einen Supertag, alles passte an diesem Sonntag zusammen.

Spürten Sie dies bereits am Morgen, dass es am 16. August mit dem 1. Bergfestsieg endlich klappen könnte?
Bösch: Nein, mein Ziel war schon an der Spitze mitzutun, jedoch schaue ich immer von Gang zu Gang. Wir Ostschweizer trafen auf viele starke Berner Gäste, da kann man nicht am Morgen vom Sieg ausgehen.  

Gibt es sonst noch einen Wettkampf, der Ihnen in spezieller Erinnerung bleibt?
Bösch: Sicherlich das St. Galler Kantonale in Waldenstadt, wo ich den fünften Sieg in Serie am eigenen Kantonalen realisierte, etwas, was zuvor noch keinem Athleten gelang. Auch meine Leistung als Gast am Nordwestschweizer darf sich zeigen lassen. Ebenfalls in bleibender Erinnerung bleibt mir der Stoos-Schwinget, wo ich ohne Kranz von dannen musste. Zum Sport gehört, dass man auch Niederlagen akzeptieren muss.

Haben Sie das Training für die bevorstehende Saison bereits aufgenommen?
Bösch: Ja ich trainiere auf allen Stufen Klub, Kantonal- sowie NOS-Trainings. Ich habe ein gutes Gefühl, der Teamgedanke stimmt.

Haben Sie Ihre Agenda 2016 schon gemacht?
Bösch: Nein, jetzt geniesst vorerst das Training Priorität. Meine Planung für die Saison 2016 gebe ich nach den Festtagen bekannt. Wie jedes Jahr habe ich wiederum vor einen Hallenwettkampf zu besuchen. Ob es das „Berchtelis“ oder der Lichtmess-Schwinget sein wird, weiss ich noch nicht. An den Bergfesten sind wir Nordostschweizer, soweit mir bekannt ist, im kommenden Jahr auf dem Weissenstein und in Schwarzsee eingeladen.

Die Schwingerwoche mit Daniel Bösch ist abgeschlossen.  Mehr zu Daniel Bösch gibt es auch in seinem Portrait unter www.schlussgang.ch. Am Sonntag, 6. Dezember wird auf der  Facebook-Fanpage vom SCHLUSSGANG der nächste Schwinger bekanntgegeben.

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