Kilian von Weissenfluh (Teil 4): Interview

Die beliebte Herbst- und Winterserie auf www.schlussgang.ch, SCHWINGERWOCHE, läuft wieder von November 2019 bis Ende Februar 2020. In dieser Woche im Fokus: der Berner Neueidgenosse Kilian von Weissenfluh. Heute folgt mit dem Interview zum Abschluss Teil 4.
Der Kranzgewinn am ESAF in Zug rundete Kilian von Weissenfluhs eindrückliche Saisonbilanz ab. (Foto: Tobias Meyer)

Kilian von Weissenfluh, mit zehn gewonnenen Kränzen haben Sie eine eindrückliche Saisonbilanz vorzuweisen.
Kilian von Weissenfluh: In der Tat habe ich in der vergangenen Saison fast mehr erreicht, als ich mir wünschen konnte. Ich hoffe, dass ich dieses Jahr an die schönen Erfolge anknüpfen kann.

Welches waren die schönsten Erfolge im vergangenen Jahr?
von Weissenfluh: Jeder Kranzgewinn ist etwas Besonderes und nicht selbstverständlich. Neben dem Gewinn des Eidgenössischen Kranzes haben mich die Kranzgewinne am Innerschweizer Teilverbandsfest und auf dem Brünig sehr gefreut.

Sicher haben Sie mit dem Trainingsbetrieb schon wieder begonnen. Haben Sie Änderungen vorgesehen?
von Weissenfluh: Eigentlich habe ich ohne Unterbruch durchtrainiert. Einzig während meines WK habe ich drei Wochen Pause gemacht. Besser werden kann man immer! Jedoch grosse Änderungen im Trainingsbetrieb sind nicht vorgesehen.

Die Zahl von zehn Kränzen können Sie nicht mehr toppen, was für Ziele haben Sie sich für die kommende Saison gesteckt?
von Weissenfluh: An jedem Fest die bestmögliche Leistung abrufen. Ein grosses Ziel von mir ist früher oder später einen Kranzfestsieg realisieren zu können.

Steht Ihr Terminkalender für die bevorstehende Saison schon fest?
von Weissenfluh: Welche Kranzfeste ich genau bestreiten werde, steht noch nicht fest. Für mich ist jedoch wichtig, dass ich diverse Regionalfeste bestreiten kann. Denn hier kann man sich die Routine und die Kampfpraxis aneignen.

Haben Sie besondere Wünsche für das kommende Jahr?
von Weissenfluh: Ich hoffe, dass ich das Wintertraining und später die Saison unverletzt bestreiten kann. Natürlich möchte ich das Jubiläumsschwingfest in Appenzell mit einem guten Resultat abschliessen. Ferner hoffe ich, dass ich meine Anhänger und Fans nicht enttäuschen werde.

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Werner Frattini

Freier Mitarbeiter Text

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