Lario Kramer (Teil 4): Interview

Die beliebte Herbst- und Winterserie auf www.schlussgang.ch, SCHWINGERWOCHE, läuft wieder von November 2019 bis Ende Februar 2020. In dieser Woche im Fokus: der Südwestschweizer Neueidgenosse Lario Kramer. Heute folgt mit dem Interview zum Abschluss Teil 4.
Lario Kramer (oben, gegen Augustin Brodard) erfüllte sich 2019 gleich mehrere sportliche Ziele. (Foto: Manuel Röösli)

In der Schwingerwoche werden von November 2019 bis Ende Februar 2020 jeweils während einer Woche Berichte vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Vom 2. bis 7. Dezember ist die Serie dem Südwestschweizer Neueidgenossen Lario Kramer gewidmet.

Lario Kramer, wie blicken Sie auf die vergangenen Monate zurück?
Lario Kramer: Ich konnte an die Saison 2018, in der mir 10 Kranzgewinne gelangen, anknüpfen. Das war ein grosses Ziel von mir. Ich bin froh, dass mir dies so gut gelungen ist. Ein Ziel war auch ein Kranzfestsieg in meinem Teilverband, der Südwestschweiz. Mit dem Sieg am Walliser Kantonalfest erreichte ich dieses. Der Eidgenössische Kranz in Zug war natürlich ein schöner Erfolg. Das war ein Wunsch eines Tages den ESAF-Kranz zu gewinnen, dass es schon in Zug reichte, hat mich sehr gefreut.

Sie sind nun Eidgenosse. Kann man den ESAF-Erfolg mit dem Stoos-Sieg 2018 vergleichen?
Kramer: Das ist eine schwierige Frage, ich denke das kann man nicht gross miteinander vergleichen. Beim Stoos-Schwinget lief es mir sehr gut und ich war am Ende zuoberst. Beim ESAF hingegen habe ich in der Nachbetrachtung in zwei, drei Situationen nicht so agiert, wie ich es mir gewünscht hätte respektive einzelne Gänge hätten auch anders laufen können.

Neben Ihnen gewannen zwei weitere Romands den Kranz am ESAF. Wie hilft das der Südwestschweiz?
Kramer: In erster Linie zeigt es, dass wir sehr gut gearbeitet haben. Es ist sehr schön für uns, dass es gleich drei Kranzgewinne gab. Wenn man zudem bedenkt, dass hinter uns dreien noch viele weitere Schwinger nahe dran sind, verspricht das einiges für die Zukunft. Dank diesen Erfolgen machen natürlich auch die Kadertrainings viel Spass.

Trainieren Sie weiterhin auch beim Schwingklub Kirchberg im Kanton Bern?
Kramer: Ja, diese Trainings besuche ich seit Längerem. Dadurch sind auch gute Freundschaften entstanden. Nicht nur ich, sondern auch weitere Schwinger aus unserem Teilverband trainieren im Kanton Bern. Aber natürlich trainiere ich auch in der Südwestschweiz. Diese Trainings sind ebenfalls sehr wichtig.

Auf was freuen Sie sich bei der bevorstehenden Saison 2020?
Kramer: Das Ziel ist die Kränze an den Kranzfesten zu gewinnen. Besonders freue ich mich jeweils auf die Bergkranzfeste. Ich habe eingeplant erstmals den Rigi-Schwinget zu bestreiten. Zudem sind wir auch beim Stoos-Schwinget eingeladen.

Und das Jubiläumsfest in Appenzell?
Kramer: Das ist ein einmaliger Anlass, den man als aktiver Schwinger maximal einmal bestreiten kann. Es ist sicherlich auch ein Anlass, den man auch als aktiver Schwinger geniessen muss.

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Manuel Röösli

Redaktionsleitung

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