Matthias Glarner (Teil 6): Interview zum Abschluss

In der Schwingerwoche werden Woche für Woche von November 2014 bis Februar 2015 jeweils täglich Meldungen vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Die Serie endet nach 15 Schwingern Ende Februar mit Schwingerkönig und Kilchberger Sieger Matthias Sempach. Derzeit ist Matthias Glarner an der Reihe. Heute Teil 6.
Matthias Glarner zieht ein positives Fazit der Saison 2014. (Foto: Rolf Eicher).

Über die Wintermonate November, Dezember, Januar und Februar schaut www.schlussgang.ch auf die vergangenen Monate der 15 erfolgreichsten Schwinger der Saison 2014 zurück. In sechs Teilen werden Rückblicke auf Festeinsätze, Siege, Ereignisse neben dem Schwingplatz und zum Abschluss ein aktuelles Interview aufgeschaltet. Vom 1. bis 6. Dezember ist Matthias Glarner an der Reihe.

Matthias Glarner wie bilanzieren Sie Ihre Saison 2014?
Matthias Glarner: Ich ziehe ein sehr positives Fazit mit zwei Kranzfestsiegen (am Seeländischen sowie am Nordwestschweizerischen) und der Schlussgang-Teilnahme am Brünig-Schwinget.

Haben Sie die zu Saisonbeginn gesteckten Ziele erreicht?
Glarner: Bis auf den Saisonhöhepunkt, den Kilchberger Schwinget, habe ich meine Ziele mehr als erreicht.

Welcher Anlass bleibt Ihnen in speziell guter Erinnerung?
Glarner: Das Nordwestschweizerische Schwingfest in Zuchwil vergesse ich nicht so schnell. Ich konnte erstmals an diesem Teilverbandsfest teilnehmen und komplettierte dadurch meine Kranzsammlung. Ich bin nun im Besitze aller Berg- und Teilverbandskränze. Dass ich im Rang 1b neben meinem Berner Kamerden Christian Stucki klassiert war, machte die Sache umso schöner.

Mit welchen Gefühlen blicken Sie auf den Kilchberger Schwinget zurück?
Glarner: Ich rechnete mir etwas mehr aus, obwohl ich mit Rang 8a den Soll erfüllt habe. Ich gewann drei Duelle, stellte zwei und verlor gegen Daniel Bösch. Hätte ich noch einen Gang mehr gewonnen, wäre ich vollauf zufrieden gewesen. Leider gelang mir kein Exploit.

Wie beurteilen Sie die Situation in Ihrem Teilverband:
Glarner: Die aktuelle Berner Truppe ist, so finde ich, die stärkste seit ich als Aktivschwinger im BKSV dabei bin. Dies macht es noch schwieriger Kranzfeste innerhalb des Kantons Berns zu gewinnen. Anderseits sind es optimale Voraussetzungen - wir profitieren alle voneinander. 

Was war für Sie die grösste Überraschung der Saison 2014?
Glarner: In der gesamten Schweiz rücken viele starke Talente nach, das freut mich für die weitere Entwicklung des Schwingsports. Ihren weiteren Karrierenverlauf verfolge ich mit Spannung. Auch im Berner Verband wird eine Wachablösung kommen.

Was haben Sie in der schwingfreien Zeit nach der Saison 2014 gemacht?
Glarner: Nach dem Kilchberger Schwinget bestritt ich noch das Chemihütte- und den Gornergrat-Schwinget, die ich beide gewinnen konnte. Im Oktober machte ich eine Woche Ferien in Garmisch-Partenkirchen und besuchte ein Fussballspiel des FC Bayern München.

Welche Ziele haben Sie sich für 2015 gesetzt?
Glarner: Seit bald zwei Monaten befinde ich mich im Aufbau für die Saison 2015. Die Ziele fürs bevorstehende Jahr setze ich mir im Januar.

An welchen Anlässen wird man Matthias Glarner 2015 sehen (Berg- /Teilverbandsfeste)?
Glarner: Der Berner Verband hat die Nominationen noch nicht vorgenommen. Sicherlich werde ich, wenn ich gesund bleibe, wiederum am Brünig-Schwinget dabei sein.

Was ist für Sie in einem Nicht-Eidgenössischen Jahr der Höhepunkt?
Glarner: Für mich aus Meiringen ist der Brünig-Schwinget jedes Jahr ein Höhepunkt, auf den ich mich jeweils ganz besonders freue. Daneben geniesst das Berner Kantonale in Seedorf einen hohen Stellenwert. 
 

Die Schwingerwoche mit Matthias Glarner ist abgeschlossen. Am Montag, 8. Dezember, geht die Schwingerwoche mit einem neuen Schwinger weiter.

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