Matthias Sempach (Teil 1): Emmentalisches

In der Schwingerwoche werden Woche für Woche von November 2014 bis Februar 2015 jeweils täglich Meldungen vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Die Serie endet nach 15 Schwingern Ende Februar mit Schwingerkönig und Kilchberger Sieger Matthias Sempach. Zum Abschluss ist Matthias Sempach an der Reihe. Heute Teil 1.
Niklaus Wüthrich (links) erging es wie allen Gegnern von Matthias Sempach in Schüpbach - sie mussten die Überlegenheit des Oberaargauers anerkennen. (Bild: Rolf Eicher).

In der Schwingerwoche werden Woche für Woche von November 2014 bis Februar 2015 jeweils täglich Meldungen vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Die Serie endet nach 15 Schwingern Ende Februar mit Schwingerkönig und Kilchberger Sieger Matthias Sempach. In der Woche vom 23. bis 28. Februar ist die Serie Matthias Sempach gewidmet.

Bei starkem Dauerregen besiegte Schwingerkönig Matthias Sempach im Schlussgang Matthias Siegenthaler in der zwölften und letzten Minute mit Übersprung. Für Sempach bedeutete dies sein 25. Kranzfestsieg insgesamt. Der Schwingerkönig stand zum ersten Mal seit seinem am 1. September 2013 errungenen Königstitel an einem Wettkampf mit Kranzabgabe im Einsatz und feierte einen eindrücklichen Sieg. Vor über 5000 Zuschauern gewann er alle sechs Gänge und legte dabei nicht weniger als vier Eidgenossen auf den Rücken.

Überlegener Auftritt
Matthias Sempach war von Beginn an der dominierende Mann. Im Anschwingen legte er mit seinem Spezial im königlichen Aufeinandertreffen Kilian Wenger auf den Rücken. Nach einem hartumkämpften Sieg über Jonas Lengacher besiegte er mit Matthias Glarner einen weiteren Oberländer und im vierten Gang auch den Emmentaler Niklaus Wüthrich. Auch der verteidigungsstarke Simon Anderegg konnte den Schwingerkönig auf seinem Triumphzug nicht aufhalten.

Ehrenplatz für Heinz Habegger
Wie Sempach gewann auch Matthias Siegenthaler bis zum Schlussgang alle fünf Duelle. Durch das verlorene Endduell fiel er auf Rang vier zurück. Trotz des überlegenen Auftrittes von Matthias Sempach - einen Gestellten hätte es im Schlussgang nicht ertragen - dann hätte der Emmentaler Heinz Habegger den Sieg geerbt. Der Standschwinger belegte 0,75 Punkte hinter Sempach den Ehrenrang. Dies mit fünf Siegen, im Ausstich über die beiden Eidgenossen Christian Dick und Bernhard Kämpf.

Christian Stucki mit zwei Gestellten
Schwingerkönig Kilian Wenger kam nach der Startniederlage gegen Sempach zu fünf Siegen und arbeitete sich noch auf Rang drei vor. Christian Stucki fiel bereits am Morgen mit zwei Unentschieden gegen Simon Anderegg und Reto Schmid aus der engeren Entscheidung um den Festausgang.

Die Schwingerwoche mit Matthias Sempach wird am Dienstag, 24. Februar, mit Teil 2 fortgesetzt. Mehr zu Matthias Sempach gibt es auch in seinem Porträt unter www.schlussgang.ch.

 
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