Matthias Sempach (Teil 2): Brünig-Triumph

In der Schwingerwoche werden Woche für Woche von November 2013 bis Februar 2014 jeweils täglich Meldungen vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Der Abschluss der Serie ist Matthias Sempach gewidmet. Heute Teil 2
Matthias Sempach (vorne) und Benji von Ah duellierten sich auf dem Brünig und am Eidgenössischen zweimal innert kurzer Zeit. Zum zweiten Mal nach 2011 gewann Sempach den Brünig-Bergklassiker.

Die letzte Woche der Serie ist Schwingerkönig Matthias Sempach gewidmet. Der Alchenstorfer wurde am 1. September Nachfolger von Kilian Wenger. Wie der Berner-Oberländer vor drei Jahren in Frauenfeld, setzte sich auch Matthias Sempach überlegen, mit acht gewonnenen Gängen am Eidgenössischen in Burgdorf durch. Als erstem Schwinger gelang es dem Oberaargauer, den Sieg der SCHLUSSGANG-Jahrespunkteliste von 2012, im folgenden Jahr zu verteidigen.

Ein Berg - drei Gauverbandssiege
Nebst dem erstmaligen Königstitel gewann Matthias Sempach in der zurückliegenden Saison den Bergklassiker auf dem Brünig sowie das Oberaargauische, das Mittelländische sowie das Seeländer Gauverbandesfest. In Biel musste er den Sieg mit Matthias Glarner teilen. Ferner stand Sempach am Berner-Kantonalen in Niederscherli gegen Kilian Wenger im Schlussgang. Heute ein Rückblick auf dem Brünig-Schwinget 2013.

Dritter "Mutzen"-Streich
Zum dritten Mal in Serie stellten die Berner den Sieger am Prestigeträchtigen Brünigschwinget auf der Wasserscheide zwischen Obwalden und dem Berner-Oberland. Hauptakteur war im vergangenen Jahr Matthias Sempach, der sich mit sechs gewonnenen Gängen, zum zweiten Mal nach 2011 schultern lassen durfte. Es war eine Kostprobe des Könnens des Oberaargauers im Hinblick auf das Eidgenössische, das fünf Wochen später anstand.

Berner Schlussgang
Im Anschwingen besiegte Matthias Sempach den Obwaldner Benji von Ah ehe zwei Nidwaldner die Überlegenheit des Berners anerkennen mussten. Erst Marcel Mathis und noch vor der Mittagspause Alexander Volaufen. Auch der Schwyzer Adi Laimbacher konnte Sempach nicht stoppen. Mit einer weiteren Zehn gegen Peter Imfeld stand Sempach im Schlussgang. Dabei traf er auf seinen Gauverbandskameraden aus dem Seeland, Florian Gnägi. Nach unterhaltsamem Duell setzte sich Matthias Sempach in der achten Minute mit Fussstich durch und siegte 59,50 Punkten. 

Die Schwingerwoche mit Matthias Sempach wird am Mittwoch, 26. Februar, mit Teil drei fortgesetzt.

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