Matthias Siegenthaler (Teil 3): Weissenstein

In der Schwingerwoche werden Woche für Woche von November 2014 bis Februar 2015 jeweils täglich Meldungen vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Die Serie endet nach 15 Schwingern Ende Februar mit Schwingerkönig und Kilchberger Sieger Matthias Sempach. Derzeit ist Matthias Siegenthaler an der Reihe. Heute Teil 3.
Auf dem Weg zu seine dritten Schlussgang besiegte Matthias Siegenthaler (rechts) im fünften Gang auch Gerry Süess. (Foto: Rolf Eicher).

Über die Wintermonate November, Dezember, Januar und Februar schaut www.schlussgang.ch auf die vergangenen Monate der 15 erfolgreichsten Schwinger der Saison 2014 zurück. In sechs Teilen werden Rückblicke auf Festeinsätze, Siege, Ereignisse neben dem Schwingplatz und zum Abschluss ein aktuelles Interview aufgeschaltet. Vom 19. bis 24. Januar ist Matthias Siegenthaler an der Reihe.

Drei Sieger auf dem Weissenstein
Die beiden Schwingerkönige Matthias Matthias Sempach und Kilian Wenger sowie Christoph Bieri haben den Weissenstein-Schwinget 2014 gewonnen. Da Sempach und Bieri im Schlussgang nach zwölf Minuten stellten, rückte Wenger zu den beiden Finalisten auf. Sempach gewann zuvor alle fünf Duelle, so auch im Anschwingen gegen Unspunnen-Sieger Daniel Bösch. Da er jedoch nie eine Maximalnote bekam, wies Christoph Bieri nach fünf Gängen mit vier Siegen und einem Unentschieden, im Anschwingen gegen Matthias Glarner, gleich viele Punkte (48,75) wie Sempach auf. Kilian Wenger bezwang im letzten Gang Tobias Riget und wurde im Rang 1c zum grossen Profiteur. Wenger gewann am Morgen alle drei Duelle und führte zur Halbzeit mit 29,75 Zählern die Rangliste an. Im vierten Gang verlor der Schwingerkönig von 2010 jedoch gegen Christoph Bieri.

Matthias Siegenthaler auf Rang drei
Mitverantwortlich für den Berner Triumph, die 10 der 15 abgebenen Kränze eroberten, war unter anderem auch der Emmentaler Matthias Siegenthaler. Nach einem resultatlosen Beginn gegen Marcel Kuster reihe er vier Siege aneinander gegen Nick Alpiger, Simon Kid, Michael Bächli und Gerry Süess. Mit einer zweiten Punkteteilung, im letzten Gang gegen Daniel Bösch, belegte Siegenthaler mit 57,00 Punkten den dritten Schlussrang. Ganz anders präsenierte sich die Lage beim Unspunnen-Sieger von 2011. Durch das abschliessende Unentschieden mit Siegenthaler verpasste der bisherige Saisondominator aus der Nordostschweiz gar den Kranz.

Die Schwingerwoche mit Matthias Siegenthaler wird am Donnerstag, 22. Januar, mit Teil 4, fortgesetzt. Mehr zu Matthias Siegenthaler erfahren sie auch in seinem Porträt unter www.schlussgang.ch.

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