Michael Wiget (Teil 4): Interview

Die beliebte Herbst- und Winterserie auf www.schlussgang.ch, SCHWINGERWOCHE, läuft wieder von November 2019 bis Ende Februar 2020. In dieser Woche im Fokus: der Berner Neueidgenosse Michael Wiget. Heute folgt mit dem Interview zum Abschluss Teil 4.
Am Oberländischen Schwingfest 2019 bezwang Michael Wiget (oben) Schwingerkönig Kilian Wenger. (Foto: Barbara Loosli)

Michael Wiget, Sie blicken auf eine erfolgreiche Saison 2019 zurück!
Michael Wiget: Oh ja, ich bin sehr zufrieden mit dem Saisonverlauf. Wenn man nach drei Jahren Verletzungen so stark zurückkehren darf, ist das ein Geschenk.

Wie geht es Ihnen?
Wiget: Gesundheitlich geht es mir gut, obwohl sich die eine oder andere der alten Verletzungen bemerkbar macht. Zum Glück ist keine neue dazu gekommen. Aus diesem Grund passe ich fortlaufend meinen Wintertrainingsplan an, vor allem im Schwingen und im Kraftbereich. Sobald sich eine Verletzung bemerkbar macht, halte ich mich eine Woche oder so zurück.

Wann starten Sie in die neue Saison?
Wiget: Mein Saisonstart ist voraussichtlich im April, weil ich mit dem Jurastudium angefangen habe.

Wie geht das mit dem Schwingen?
Wiget: Ich bin froh, dass ich ein paar Sponsoren gefunden habe, da ich als Student keine Einkünfte habe. Das gibt mir ein bisschen Luft.

Was haben Sie in Ihrem Schwinger-Programm 2020 vorgesehen?
Wiget: Für mich gibt es ein paar Eckpunkte. Vor allem den Schwarzsee- und den Schwägalp-Schwinget möchte ich bestreiten und auch am Eidgenössischen Jubiläumsschwingfest antreten. Der Brünig und der Weissenstein sind offen, das muss ich fortlaufend meinem Studium anpassen, da die Schule manchmal samstags stattfindet.

Haben Sie einen Wunsch für die Zukunft?
Wiget: Ja. Ein grosser Wunsch wäre, dass ich die Sportler-Rekrutenschule machen darf. Das wird aber erst im Frühling entschieden.

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Werner Frattini

Freier Mitarbeiter Text

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