Philipp Laimbacher (Teil 4): Interview

Die beliebte Herbst- und Winterserie auf www.schlussgang.ch, SCHWINGERWOCHE, läuft wieder von November 2015 bis Februar 2016. Derzeit ist Philipp Laimbacher an der Reihe. Heute folgt Teil 4.
Festsieger Philipp Laimbacher bei der Krönung auf dem Stoos im Juni 2015. (Bild: Rolf Eicher)

In der Schwingerwoche wird von November 2015 bis Februar 2016 jeweils während einer Woche Berichte vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Die Serie endet nach 15 Schwingern Ende Februar mit Christian Stucki, dem Sieger der SCHLUSSGANG-Wertung 2015. In der Woche vom 11. bis 16. Januar ist die Serie Philipp Laimbacher gewidmet.

Philipp Laimbacher, welches Resümee ziehen Sie von der vergangenen Saison?
Philipp Laimbacher: Obwohl es einzelne Gänge dabei hatte, bei denen mehr drin gelegen wäre, ziehe ich ein positives Fazit. Ich konnte drei Kranzfeste gewinnen, stand auf der Rigi im Schlussgang und das Wichtigste, ich konnte die Saison gesund beenden.

Sie sprechen die Rigi an, ein spezieller Tag in Ihrer Laufbahn.
Laimbacher: Ja, im doppelten Sinne. Einerseits bestritt mein älterer Bruder Adi sein letztes Schwingfest und wurde gebührend verabschiedet. Ich bedauere seinen Rücktritt, zeige aber Verständnis, schliesslich hatte er dies lange Zeit so geplant. Anderseits stand ich mit Klubkamerad Andreas Ulrich im Schlussgang, eine spezielle Situation für beide. Obwohl ich den Kürzeren zog, war ich mit meiner Leistung zufrieden. Ulrich war ein verdienter Sieger.

Nun sind Sie der letzte der drei Gebrüder Laimbacher im Sägemehl.
Laimbacher: Nachdem wir zu dritt viele Jahre gemeinsam auf den Schwingplätzen verbrachten, ergab sich bereits beim Rücktritt meines jüngeren Bruders Ivo nach Burgdorf 2013 eine Veränderung für Adi und mich. Nachdem nun auch mein älterer Bruder aufhört, ist es für mich wiederum eine neue Herausforderung. Ich werde auch dies meistern, zudem werden mir meine Brüder sicherlich weiterhin auf den Schwingplätzen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Jetzt liegt an Ihnen die Dynastie der "Laimbachers" aufrecht zu erhalten.
Laimbacher: Solange die Freude da ist und ich im Sägemehl Erfolg habe, schwinge ich weiter, ohne mich auf ein Datum zu fixieren, an dem ich abtrete. Mein Hauptziel ist heuer in Estavayer den fünften eidgenössischen Kranz zu erlangen, dann sehen wir weiter. 

Was stehen nebst dem ESAF noch für Feste bei Ihnen im Fokus?
Laimbacher: Die Saisonplanung habe ich noch nicht gemacht. Den Auftakt in die Saison mache ich entweder in Oberarth oder in Ibach. Insgesamt sind sieben Kranzfeste geplant und das Eidgenössische. Auf einen auswärtigen Teilverbandsfest-Einsatz verzichte ich, da ich ja alle Kränze besitze. Hier sollen die Jungen eine Startmöglichkeit erhalten.  

Die Schwingerwoche mit Philipp Laimbacher ist abgeschlossen. Mehr zu Philipp Laimbacher gibt es auch in seinem Porträt unter www.schlussgang.ch. Am Sonntag, 17. Januar, wird auf der Facebook-Fanpage vom SCHLUSSGANG der nächste Schwinger bekanntgegeben.

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