Philipp Laimbacher (Teil 5): Kilchberger

In der Schwingerwoche werden Woche für Woche von November 2014 bis Februar 2015 jeweils täglich Meldungen vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Die Serie endet nach 15 Schwingern Ende Februar mit Schwingerkönig und Kilchberger Sieger Matthias Sempach. Derzeit ist Philipp Laimbacher an der Reihe. Heute Teil 5.
Philipp Laimbacher (links) und Schwingerkönig Matthias Sempach duellierten sich beim Saisonhöhepunkt gleich zweimal. (Foto: Rolf Eicher).

In der Schwingerwoche werden Woche für Woche von November 2014 bis Februar 2015 jeweils täglich Meldungen vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Die Serie endet nach 15 Schwingern Ende Februar mit Schwingerkönig und Kilchberger Sieger Matthias Sempach. In der Woche vom 16. bis 21. Februar ist die Serie Philipp Laimbacher gewidmet.


Nicht bei den Top-Favoriten
Philipp Laimbacher gehörte nicht zu jenen zwölf Athleten, die vom SCHLUSSGANG zu den Favoriten für den Kilchberger Schwinget zählten. Er war jedoch einer von mehreren Überraschungskandidaten, die in der Folge den Saisonhöhepunkt entscheidend beleben sollten. Der Schwyzer schaffte sich bis in den Schlussgang vor, ehe er von Schwingerkönig Matthias Sempach am seinem grössten Triumph gehindert wurde.

Optimaler Start
Laimbacher war kranzmässig mit neun erkämpften Exemplaren zwar der erfolgreichste Innerschweizer, doch erlebte er eine Saison mit Höhen und Tiefen. Am Zuger Kantonalen und am Innerschweizerischen belegte er zweimal den Ehrenplatz. Am Schwyzer und auch am Luzerner wiederum fand er sich in den hinteren Kranzrängen wieder. Auf dem Brünig startete er mit drei Siegen hervorragend, drei Wochen später startete er auf der Schwägalp denkbar ungünstig in den Wettkampf. Am 7. September kam alles anders: Der Schwyzer begann gegen den stärksten Nordwestschweizer Christoph Bieri mit einem Sieg. Auch Urs Abderhalden konnte den entfesselten Innerschweizer in der Folge nicht bremsen.

Wegweisendes Duell
Im dritten Gang trafen Schwingerkönig Matthias Sempach und Philipp Laimbacher ein erstes Mal aufeinander. Während Laimbacher mit zwei Siegen zu Buche stand, stellte Sempach im Anschwingen gegen Andreas Ulrich. Der Schwingerkönig konnte sich keine zweite Punkteteilung mehr leisten, wollte er weiter an der Spitze mittun. Lange verlief das Duell ausgeglichen, bis Laimbacher sich in der Schlussminute auf einen gewaltigen Kurz des Berners beugen musste. 

Wahl fiel auf Laimbacher
Nach der Mittagspause gelang Laimbacher erst eine Zehn gegen den jungen Emmentaler Matthias Aeschbacher. Damit wahrte er den Anschluss mit drei Siegen und einem verlorenen Gang. Nach vier Gängen lagen sechs Schwinger vor Laimbacher und dem punktgleichen Willy Graber, die vor dem Ausstich Platz vier inne hatten. Mit einem Sieg über den Berner Kantonalfestsieger Florian Gnägi verhinderte der Mythenverbänder einen reinen Berner Schlussgang. Christian Schuler, Thomas Sempach und Laimbacher lagen neu 0,75 Punkte hinter Matthias Sempach an zweiter Stelle.

Zweites Aufeinandertreffen
Da sich Schuler ebenfalls schon mit Sempach duellierte und das Kampfgericht keine Berner Paarung wollte, trafen Matthias Sempach und Philipp Laimbacher im Schlussgang ein zweites Mal aufeinander. Dieses ging im ersten Zug an den Oberaargauer. Trotz des verlorenen Schlussganges wurde Laimbacher im Rang fünf mit 56,75 Punkten bestplatzierter Innerschweizer.

Die Schwingerwoche mit Philipp Laimbacher wird am Samstag, 21. Februar, mit Teil 6, einem Interview fortgesetzt. Mehr zu Philipp Laimbacher gibt es auch in seinem Porträt unter www.schlussgang.ch.

Im Artikel erwähnt: 

Kommentare