Willy Graber (Teil 6): Interview zum Wochenende

In der Schwingerwoche werden Woche für Woche von Mitte Oktober bis Mitte März jeweils täglich Meldungen vom betreffenden Schwinger aufgeschaltet. Derzeit an der Reihe ist Willy Graber. Heute: Teil 6.

Willy Graber, wie bilanzieren Sie ihre Saison 2012?
Willy Graber: Es war sicherlich keine schlechte Saison. Immerhin habe ich neun Kränze gewonnen und auch der Tagessieg am Baselstädtischen Schwingertag war ein grossartiger Erfolg für mich. Doch in erster Linie bin auch froh, dass ich die Saison verletzungsfrei beenden konnte.

Wie schätzen Sie den Sieg am Baselstädtischen ein?
Graber: Dieser Erfolg bedeutet mir sehr viel. Das Baselstädtische ist aufgrund der Gäste-Beschickung eines der besten Kantonalfeste im Land. Gerade auch deshalb ist dieser Sieg sicherlich einer der wertvollsten in meiner Laufbahn.

Ein zweiter Erfolg war die Schlussgangqualifikation in Oey-Diemtigen. Wie haben Sie dieses Fest erlebt?
Graber: Das Oberländische Schwingfest ist mir gut gelungen. Im Schlussgang aber war Matthias Sempach einfach besser als ich. An diesem Tag hätte ihn wohl niemand stoppen können.

Sie gelten als potentieller Nachfolger von Hanspeter Pellet als Publikumsliebling. Wie gehen Sie damit um?
Graber: Damit setze ich mich nicht so aus. Natürlich habe ich aber Freude, wenn ich mit einem Schwinger wie Hanspeter Pellet verglichen werde. Ich versuche immer mein bestes zu geben und offensiv ans Werk zu gehen. Das scheint den Zuschauern zu gefallen.

Sie haben bereits zwei ESAF-Kränze gewonnen. Welche Ziele verfolgen Sie in Burgdorf?
Graber: Ganz klar der Kranzgewinn. Alles andere ist Beilage. An der Spitze hoffe ich auf einen Berner Sieg.

Die Serie Schwingerwoche mit Willy Graber ist beendet. Die Schwingerwoche wird am Montag, 14. Januar, mit einem neuen Schwinger fortgesetzt.

 

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