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Geschichte

Der Kilchberger Schwinget wurde 1927 als Revanche für das sportlich unbefriegend verlaufene Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 1926 in Luzern aus der Taufe gehoben. Als grosser Initiator des als Freundschaftsschwingets ausgerufenen Wettkampfes gilt Dr. Emil Huber. Der Anlass wurde mit einer Stiftungsurkunde festgelegt und nach dieser Urkunde wird der Kilchberger Schwinget mit einigen, kleinen Anpassungen noch immer durchgeführt.

Festplatz "Uf Stocken"
Seit der zweiten Austragung befindet sich der Festplatz für den Kilchberger Schwinget auf dem Festgelände beim Gutshof "Uf Stocken" in der Gemeinde Kilchberg. Die erste Austragung 1927 wurde noch beim Sanatorium Kilchberg durchgeführt.

60 Schwinger im Einsatz
Seit dem Kilchberger Schwinget 1978 sind für das Schwingfest mit eidgenössischem Charakter immer 60 Schwinger zugelassen. 58 dieser Plätze werden durch die Technische Kommission des Eidgenössischen Schwingerverbandes auf die fünf Teilverbände verteilt. Die restlichen beiden Startplätze erhält jeweils der Schwingklub Zürich zugesprochen, der seine Startplätze jeweils an den Nordostschweizer Schwingerverband abtritt.

Zwei Mal Meli
Der einzige Schwinger, der bisher den Traditionsanlass im Kanton Zürich zwei Mal zu seinen Gunsten entscheiden konnte, ist Karl Meli. Der Zürcher siegte 1967 und 1973 gleich zwei Mal in Folge. Amtierenden Schwingerkönigen gelang es nur 1984 (Ernst Schläpfer) und 2014 (Matthias Sempach) den Kilchberger Sieg zu ergattern.