
WILLKOMMEN BEI TYPISCH!
TYPISCH. Schwingen und Brauchtum. ist ein Produkt, welches im Herbst 2018 aus den Produkten "SCHWINGEN. DAS MAGAZIN" und "Land und Musig" entstanden ist. Vier Mal jährlich berichtet TYPISCH vom Schwingsportrand, aus der Musikszene, dem Schweizer Brauchtum und gepflegten Traditionen.
Zwei erfolgreiche Brüder und zwei alte Bälge
Das neue TYPISCH ist da. In der Winterausgabe dreht sich alles um den Schwingsport, eine treffsichere Armbrustschützin und die Auferstehung von Langnauerli und Stöpselbass.

Dass zwei Brüder schwingen, liegt in der Natur der Sache und fängt meist in der Stube oder Küche an – wer Kinder hat, weiss, wovon hier die Schreibe ist. Nicht selten münden diese geschwisterlichen Kräftemessen in einer oder zwei Sportkarrieren. Der Schwingsport kennt manch Beispiel für den brüderlichen Gleichschritt an die nationale Spitze, Laimbachers aus Schwyz gestern, Schneiders aus dem Thurgau heute. Und dann gibt es da natürlich noch die Orliks: Armon und Curdin aus dem Bündnerland. Beide gehören sie zu den ganz Bösen im Lande. Was die Situation speziell macht: Während ersterer für die Nordostschweizer ins Sägemehl steigt, tut dies letzterer für die Berner. Weshalb dem so ist und wie sich die beiden Kraftpakete neben dem Ring verstehen, das hat TYPISCH in der Älplibar im Zürcher Niederdorf in Erfahrung gebracht.
Mit Leibe und Seele
Erfolge in einer ganz anderen Sportart verbuchen kann Moni Hurschler aus Steinhausen. Die 29-jährige Zugerin ist Armbrustschützin mit Leib und Seele. Im letzten Jahr konnte Hurschler den Weltcup dank ruhiger Hand und langem Atem für sich entscheiden. Was die Armbrustschützin mit Nationalheld Wilhelm Tell verbindet und weshalb sie trotz Hightech-Gerät nie im Leben zum Apfelschuss ansetzen würde – TYPISCH hat sie es verraten.
Überhaupt nichts verraten will Silvan Betschart. Jedenfalls nicht, wenn es um seine grosse Passion geht. Der Wirt vom Hochstuckli gehört seit letztem Herbst zum Kreis der bekannten Muotathaler Wetterschmöcker und hat seine eigenen Methoden, um eine mehr oder minder verlässliche Langzeitprognose zu erstellen. Dass sich der leidenschaftliche Jäger dabei am Wild orientiert, vermag nicht wirklich zu erstaunen, dass ein Biss in den Pilz Aufschluss liefern soll über Sonne, Regen, Schnee schon eher. TYPISCH hat mit dem ehemaligen Schwinger in den Himmel geschaut.
Stöpselbass und Langnauerli
Zum Schluss noch eine Quizfrage: Was ist ein Stöpselbass, was ein Langnauerli? Beide gelten sie als Vorgänger des Schwyzerörgelis. Beide Instrumente waren viele Jahrzehnte lang in der Versenkung verschwunden. Bis einige enthusiastische Emmentaler den urtümlichen Bälgen neues Leben einhauchten. TYPISCH hat die Ohren gespitzt und manch interessantes Detail über den Stöpselbass und das Langnauerli erfahren
Weiter in diesem TYPISCH:
- Zugvögel - von Stubenhockern und Reisefüdlis
- Jubeljodel - Die Frauen vom Echo vom Flösch feiern
- Königliches Sammelfieber - Panini für Schwingfans
- und vieles mehr
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